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SCK scheitert im Final

Wasserball – Im dritten Jahr der Swiss Trophy reiste der SC Kreuzlingen zum Final am Samstagabend ins Tessin, um dem zweimaligen Titelträger aus Lugano einen dritten Gewinn streitig zu machen.

Eine schwere Aufgabe stand den Thurgauern bevor. In den zwei vorangegangenen Finals unterlag der SCK jeweils knapp dem späteren Sieger aus Lugano. Mit den zwei auslandserfahrenen Brüdern Fiorentini hatte man dieses Jahr wieder keinen einfachen Konkurrenten zu erwarten.

(Bild: Mario Gaccioli)

Frühes Hintertreffen
So war es auch dieses Duo, das den Kreuzlingern sofort zu Spielbeginn die Grenzen aufzeigte. Drei Mal netzte Deni Fiorentini, Weltmeister von 2010, ein, ohne dass der SCK zum Zug kam. Zwar vermochte es Kreuzlingen im ersten Viertel zum 4:3 aufzuschliessen, allerdings stellte Goran Fiorentini bis ins zweite Viertel den alten Vorsprung wieder her. Durch das 7:3 für Lugano zur Halbzeit war die Partie fast schon gelaufen. Die Gastgeber verwalteten im dritten Viertel die Führung mit 9:4 Toren. Lediglich in den letzten acht Minuten konnte Kreuzlingen an Momentum gewinnen, was jedoch nur zur Resultatsbeschönigung reichte. Schlussendlich mussten die Gäste ihre erste Saisonniederlage mit 8:11 Toren hinnehmen.

Gute Bilanz
Mit diesem Sieg hat Lugano NPS schon in den ersten drei Saisons das erste Triple des Turniers geschafft. Kreuzlingen muss sich dagegen mit seinem dritten Vizetitel begnügen. Dennoch kann der SCK ein gutes Résumé aus der Swiss Trophy ziehen. Trotz eines Durchschnittsalters, das kaum die 20 übersteigt, konnten alle Matches gegen NLA-Vereine im Vorfeld des Finals sicher gewonnen werden. Hinzu kommt, dass Lugano zwei Spieler besitzt, die jahrelang in europäischen Topvereinen zum Einsatz kamen. Diese Erfahrung kann kein Kreuzlinger Akteur aufweisen. Insofern ist die gestrige Niederlage durchaus vertretbar.

Rückkehr aus Serbien
Nun kann sich Trainer Redder mit seinem jungen Kader voll auf die bevorstehende NLA-Meisterschaft konzentrieren, die für die Thurgauer am 7. Februar beginnt. Dabei kann wieder auf Verstärkung gesetzt werden. Robin Pleyer und Milan Petrovic kehren aus dem serbischen Niş zurück, wo sie für den dortigen Verein in der ersten serbischen Liga spielten. Zudem kann nun Neuzugang David Acosta Salinero, der seit Oktober beim SCK trainiert, eingesetzt werden. Alle drei Spieler werden ein enorme Bereicherung für das Team sein und für weitere Schlagkraft auf dem Weg zu den Playoffs sorgen.

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