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Konstanz bekommt sehr gute Noten

Konstanz – Das Kommunikationskonzept für die Radstadt Konstanz wurde im Jubiläumswettbewerb «Fahrrad. Ideen. Entwickeln» des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg im Bereich Stadtentwicklung und Mobilität mit dem 1. Platz ausgezeichnet.

Die Stadt Konstanz hat eines von fünf Kommunikationskonzepten, die im Sommersemester 2016 von Studierenden der HTWG Konstanz erarbeitet wurden, zum Jubiläumswettbewerb des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg eingereicht. Der Wettbewerb wurde im Zuge des 200-jährigen Jubiläums des Fahrrades im Jahr 2017 ausgelobt.

Um das Fahrrad-Jubiläum mit möglichst vielfältigen Aktivitäten landesweit gestalten zu können, wurde schon 2016 der «Jubiläumswettbewerb. Fahrrad. Ideen. Entwickeln.» ausgeschrieben. Gesucht waren spannende Ideen für Aktionen in und aus Baden-Württemberg, mit denen das Fahrrad 2017 gefeiert wird. «Das Interesse am Wettbewerb war enorm – es gab über 70 eingereichte Beiträge, allesamt kreative Ideen rund um das Thema Fahrrad. Die Bandbreite reichte von Veranstaltungen, Design- und Sportwettbewerben über Forschungsbeiträge bis hin zu touristischen Inszenierungen. Die Gewinner des Jubiläumswettbewerbs stehen nun zum Start des Jubiläumsjahres fest», freut sich Minister Winfried Hermann.

Das von der Stadt Konstanz eingereichte Konzept von Tom Hegen und Mareike Riemann trägt den Titel «Projekt Radstadt Konstanz» und belegte im Themenbereich «Stadtentwicklung und Mobilität» und in der Disziplin «Werk» den 1. Platz. Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert. Der Entwurf von Hegen und Riemann visualisiert die Grundaspekte des Radfahrens: Flexibilität, Individualität und Identität. Als Logoentwurf entstand ein dynamisches Fahrrad-Piktogramm in knalligen Farben. Ausschnitte aus dem Konzept zur Radstadt Konstanz sind unter http://tomhegen.de/grafikdesign/ einsehbar.

Die TINK Station am Treffpunkt Petershausen. (Foto: Winfried Kropp)

«Wir freuen uns riesig über den Erfolg! Konstanz ist eine Radfahrstadt die innovative Wege geht. So zum Beispiel mit Projekten wie TINK, der Transportradinitiative nachhaltiger Kommunen. Um die vielen Aktivitäten zu kommunizieren, konnte ich mit dem Studiengang Kommunikationsdesign an der HTWG, unter Leitung von Prof. Brian Switzer, einen tollen Partner finden. Beim Konstanzer Handlungsprogramm Rad ist ein Schwerpunkt die Imagekampagne, welche sich mit den Initiativen des Landes und des AGFK ideal vernetzen lässt,» gratuliert Bürgermeister Karl Langensteiner-Schönborn.

Die Stadtverwaltung erarbeitet derzeit gemeinsam mit der Konstanzer Agentur kissundklein ein Corporate Design zur Kommunikation rund um das Handlungsprogramm Radverkehr. Dabei werden unter anderem Ideen des nun prämierten Konzepts aufgegriffen. Das Preisgeld soll für Projekte bei der Umsetzung der Imagekampagne dienen. Sowohl die Imagekampagne als auch erste Massnahmen aus dem Handlungsprogramm, wie die Errichtung einer Fahrradstrasse in der Petershauser Strasse und Jahnstrasse sowie z.B. die blauen Radschutzstreifen mit Beleuchtung zur Universität werden den Radverkehr in Konstanz im Jubiläumsjahr 2017 weiter in den Fokus rücken.

Umfassende Informationen zum Handlungsprogramm Radverkehr gibt es während der nächsten Jahre online unter www.konstanz.de/radverkehr

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