/// Rubrik: Leserbriefe

Nein zur Unternehmenssteuerreform III

Leserbrief – Politische Auseinandersetzungen werden in der Schweiz meistens korrekt ausgetragen. (Dino-Gerardo Lioi, Kreuzlingen)

(Bild: archiv)

Es gibt keine Schläge unter der Gürtellinie. Der Gewerbeverband aber hat mit viel Geld eine Zeitung verteilt, die den Wahrheiten nicht entspricht. Er verbreitet Lügen über SP-Politiker. Deshalb ist es mir wichtig, Folgendes klarzustellen: Hans Stöckli ist gegen die Unternehmenssteuerreform III, denn sie ist eine Blackbox. Auch Pascale Bruderer und Claude Janiak, die ebenfalls einen unfreiwilligen Auftritt in der Gewerbezeitung hatten, lehnen die USR III ab. Durch die viele Milliarden Steuerausfälle für Bund, Kantone und Gemeinden ist eine Steuererhöhung vorprogrammiert. Das Märchen der Arbeitsplatzsicherung ist jedem bekannt. Um Steuern zu sparen, haben die Firmen ihren Hauptsitz in der Schweiz, aber die Arbeitsplätze werden im Ausland realisiert. Die Profiteure sind die Aktionäre. Der Stimmbürger kann somit die Steuerausfälle berappen für Arbeitsplätze, die sich Ausland befinden. Der Mittelstand wird zur Kasse gebeten. Die Schere zwischen reich und arm öffnet sich immer weiter. Die Statistik, die im Herbst erscheint sagt ganz klar, dass Reiche immer reicher werden und denen wollen wir weitere Steuern schenken? Sicher nicht, sagt meine Frau ganz spontan. Deshalb stimmen wir Nein zur Unternehmenssteuerreform III.

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One thought on “Nein zur Unternehmenssteuerreform III

  1. Leonardo Stöckli

    Wer zur geplanten Unternehmenssteuerreform ja sagt ist entweder sehr reich …………. oder sehr dumm! Wer macht denn unnötige Geschenke an Grossfirmen, wenn diese bereits alles haben? In der Schweiz ist das Steuerniveau sehr attraktiv, die Infrastruktur ist vorbildlich und Fachkräfte aus der ganzen Welt stehen zur Verfügung. Wer nicht zu den Reichsten im Land zählt stimmt deshalb mit einem grossen NEIN.

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