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HSCK mit einem Optimalstart

Handball – Der Start in die 1. Liga-Finalrunde glückt dem HSC Kreuzlingen optimal. Gegen ein ersatzgeschwächtes Appenzell resultiert ein deutlicher 32:22-Heimerfolg. Jonas Heim ist neunfacher Torschütze. (Christian Lohr)

Trainer Andy Dittert. (Bild: GACCIOLI KREUZLINGEN)

Die Handballmeisterschaft In der dritthöchsten nationalen Spielklasse wurde nach der Weihnachtspause mit dem Start in die Finalrunde neu lanciert. Am Kräfteverhältnis änderte sich gegenüber der Qualifikationsphase allerdings nichts. Der HSC Kreuzlingen bekundete auch im zweiten Heimspiel gegen Appenzell nicht die geringste Mühe. Brisanterweise gewann das Team von Andy Dittert wiederum mit 32:22. Die Partie verlief alles in allem äusserst fair, war aber im Gegensatz zu früheren Begegnungen wenig umkämpft.

Vom Platz gefegt
Das Spiel zwischen den jahrelangen Rivalen war schon in der ersten Halbzeit rasch vorentschieden. Die Einheimischen drückten gleich von Beginn an voll aufs Gas und überholten die völlig überforderten Gäste schon in der ersten Viertelstunde. Nach dem ersten Spielviertel stand es bereits 8:2 für die favorisierten Thurgauer, die ihren Gegner förmlich vom Platz fegten. «Uns fehlte eine wichtige Achse im Spielaufbau und im Angriff», hatte Appenzell-Trainer Enver Koso eine Erklärung dafür, wieso seine Mannschaft derart verunsichert und nervös agierte.

Bei den Grenzstädtern zeigten sich Jonas Heim, Noah Meisinger und Marco Kappenthuler besonders treffsicher. Als guter Rückhalt erwies sich erneut Holger Krug im Tor. Es war eine eigentliche Lehrstunde, die sich da abspielte. Bis zum Pausenpfiff wurde das Verdikt immer deutlicher. 19:7 führte Kreuzlingen, als es in die Kabine ging.

Im Sparmodus
Im zweiten Abschnitt gestaltet sich die Begegung wesentlich ausgeglichener. Zum einen stand Appenzell  in der Defensive wesentlich kompakter. Dann liessen es die Kreuzlinger aber auch eine Spur ruhiger angehen, wurde phasenweise auf den Sparmodus umgestellt. Den Gästen gelang es gar, resultmässig die zweite Hälfte zu gewinnen. Dies änderte aber nichts an der Tatsache, dass der HSCK mit seinem entschlossenen Auftritt seine Ambitionen auf einen absoluten Spitzenplatz weiter verdeutlichte. Für Appenzell dürfte es hier zu in den kommenden Wochen wohl eher nicht reichen.

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