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Mit Toleranz und Respekt

Leserbrief – Bei einer Konsultativabstimmung an der Podiumsveranstaltung hat sich gezeigt, dass mehr als zwei Drittel der anwesenden Personen einen Mehrwert für die Radfahrer und Fussgänger auf der Romanshornerstrasse wünschen. (Cyrill Huber, Gemeinderat SP Kreuzlingen)

(Bild: archiv)

Herr Eberle vom Kantonalen Tiefbauamt hat dabei auch aufgezeigt, dass sämtliche Begegnungsfälle auf dem neugestalteten Strassenabschnitt nachher weiterhin problemlos möglich sind. Auch die Vertreter von Pro Velo haben darauf hingewiesen, dass dieses Verkehrsregime die sicherste Variante ist und besser als die abgetrennten Velostreifen auf der Seetalstrasse und auf der Unterseestrasse sind. Einerseits wird diese Variante mehr Platz beanspruchen, der nicht vorhanden ist und andererseits besteht bei jeder Einfahrt oder  Überfahrt in die Kantonsstrasse ein zusätzlicher Gefahrenpunkt für den Velofahrer. Mit der Abtrennung des Velostreifens würden dadurch auf der Romanshornerstrasse über 25 Gefahrenpunkte pro Verkehrsseite entstehen. Auch wenn wir kostenmässig sparen wollen und auf die Bundesgelder verzichten wollen, werden wir Kreuzlinger am Schluss einerseits auf den Mehrwert verzichten müssen und andererseits werden wir für jede Anpassung,  gegenüber einer normalen Sanierung, ebenfalls zur Kasse gebeten, was am Schluss zum gleichen Kostenanteil für Kreuzlingen führen wird. Mit Respekt und Toleranz auf der neuen Romanshornerstrasse werden alle Verkehrsteilnehmer weiterhin einen sicheren Weg durch Kurzrickenbach finden und dabei weder Zeit noch Nerven verlieren müssen. Dafür wird das Quartier Kurzrickenbach mehr Lebensqualität erhalten. Darum empfehle ich ein Ja zur BGK Romanshornerstrasse.

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One thought on “Mit Toleranz und Respekt

  1. Niklaus Hürsch

    „Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast“. So sehe ich Ihre Interpretation des „Abstimmungsresultats“ Ihrer Eingangsfrage („Wer ist für die Förderung des Veloverkehrs und der Fussgänger“) beim Podiumsgespräch über die Aufwertung der Romanshornerstrasse. Sie hätten auch fragen können: „Wer ist für die Personenfreizügigkeit aber weniger Einwanderung?“. Dann hätten Sie wahrscheinlich sogar 95 % Befürworter gehabt.

    Hätten Sie aber „neutral“ (was ein Gesprächsleiter auch sein sollte) gefragt „Wer ist für die Förderung des Veloverkehrs und der Fussgänger auf Kosten einer 30er Zone auf der Hauptstrasse“, dann hätte wahrscheinlich nur ein Drittel der Anwesenden JA gesagt.

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