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Ein zeitgemässe Strasse für Kurzrickenbach

Leserbrief – Nach den vielen Pro und Contras in den Zeitungen habe ich für mich nochmals die Vor- und Nachteile abgewägt und festgestellt, dass für eine lebenswerte Stadt nicht nur der Verkehr fliessen muss, sondern auch die Anwohner eine Verbesserung der heutigen Verkehrssituation erhalten müssen. (Anna Rink, Gemeinderätin Freie Liste)

Am 12. Februar stimmt Kreuzlingen über die Neugestaltung der Romanshornerstrasse ab. (Bild: sb)

Mit diesem Projekt wird der Verkehr nicht nur geringfügig verlangsamt, sondern auch so dosiert, dass es für die Fahrradfahrer wieder möglich wird, in der gleichen Fahrspur mit dem normalen Verkehr sich sicher zu bewegen. Mit diesem Konzept hat auch der Bus keine Schwierigkeiten, sich in den Verkehrsfluss einzuordnen und kann damit den engen Fahrplan besser einhalten. Auch die Einmündungen der Riesling- und Langhaldenstrasse in die Romanshornerstrasse werden für alle Verkehrsteilnehmer verbessert und bekommen mit der Mittelinsel eine übersichtliche Einspurhilfe. Machen wir aus der holprigen Romanshornerstrasse eine moderne, zeitgemässe und sichere Durchgangsstrasse fürs Quartier Kurzrickenbach.

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One thought on “Ein zeitgemässe Strasse für Kurzrickenbach

  1. Bruno Neidhart

    Man kann dafür oder dagegen sein! Wobei aus einer (kantonalen) Durchgangsstrasse „zwangsläufig“ eine Quartierachse geboren würde, da der Verkehr, wie Frau Rink anmerkt, nicht nur „geringsfügig verlangsamt wird“, sondern ziemlich markant, ist doch zwischen Blaues Haus und Ziil ein Radler höchstens mit 15- 20 kmh „schnell“ unterwegs, Kinder mit sogar noch weniger. Wie beschrieben: dafür oder dagegen! Nur sollte man die Situation genau umschreiben: Richtig angedacht ist, dass Anwohner nach einem Strassenumbau stets von einer „Verbesserung der heutigen Verkehrssituation“ profitieren sollten – soweit notwendig. Aber es gibt an dieser belebten Durchgangsachse West-Ost/Ost-West dann eben auch die Unterseestrasse, die Bachstrasse und die Egelseestrasse. Auch hier wohnen „Anwohner“. Somit wäre ein „Generalplan Durchgangsachse-Verbesserung“ mit zu beschreibender allgemeinen Degradierung auf „kantonale Quartierachse“ angebracht. Das Ganze hätte dann allerdings revolutionären Charakter. Und Revolutionen sind in Kreuzlingen eher selten. Im Thurgau sowieso. Es sei denn, man baut mitten in den Kanton, auf Bauernland, ein Outlet-Center gigantischen Ausmasses. Aber das ist nochmals ein ganz anderes Kapitel!

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