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Thurgauer JA zur erleichterten Einbürgerung

Weinfelden – Die Thurgauer Kantonalparteien BDP, CVP, EVP, glp, Grüne und SP informierten an einer gemeinsamen Pressekonferenz nach der Grossratssitzung vom vergangenen Mittwoch im Gasthaus Trauben über das gemeinsame Thurgauer JA zur eidgenössischen Abstimmung «Erleichterte Einbürgerung für junge Ausländerinnen und Ausländer der dritten Generation».

Die Kreuzlingerin Nina Schläfli (2.v.l.) ist Präsidentin der SP Thurgau und setzt sich für die erleichterte Einbürgerung ein. (Bild: zvg)

Die Kantonsrätinnen und Kantonsräte Nina Schläfli, SP, Hansjörg Haller, EVP, Dominik Diezi, CVP, Robert Meyer, glp, Gina Rüetschi, Grüne und der Parteipräsident der BDP Thurgau, Jürg Schumacher sowie der kurzfristig verhinderte Präsident der FDP Thurgau, David H. Bon, waren sich für einmal einig: Die Kinder der dritten Generation gehören zur Schweiz und unterscheiden sich nicht von jungen Schweizerinnen und Schweizern. Die Vorlage bringt, entgegen den Behauptungen von Gegnern, keine Automatisierung und die Anforderungen an die Integration bleiben dieselben. Eine Erleichterung findet vor allem durch ein schnelleres Verfahren und bei den Kosten statt. Die Kompetenzverschiebung hin zum Bund resultiert aus den mobilen Berufs- und Studienbedingungen junger Menschen.

Die vielfältig zusammengesetzte Gruppe kritisierte auch das Plakat der Kontraseite scharf: Das Motiv habe gar nichts mit der Vorlage zu tun. Vielmehr ist die Vorlage eine Chance, mehr junge Personen in die Demokratie einzubinden. Es geht um verdiente Stützen der Gesellschaft, die aktiv in Vereinen mitmachen und mitten im Berufsleben stehen.

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