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David von Goliath überrollt

Handball – Wie erwartet blieben die SPL1-Frauen des HSC Kreuzlingen im Gastspiel bei Brühl St. Gallen chancenlos. Sie unterlagen dem Co-Leader und Cupsieger mit 14:38.

Was noch einigermassen ausgeglichen begann, entwickelte sich nach dem erstmaligen Brühler Führungstreffer durch Jennifer Murer in der 6. Minute zu einer einseitigen Angelegenheit. Offensiv brachten die Aufsteigerinnen vom Bodensee kaum mehr ein Bein vor das andere. Die frischgebackenen Cupsiegerinnen dagegen nützten praktisch jeden Fehler der Kreuzlingerinnen rigoros aus und zogen so innerhalb von zehn Minuten vom 3:2 zum 10:2 davon. Sie profitierten dabei auch von vielen Eigenfehlern der Gäste – total zehn in der ersten Halbzeit. Dazu scheiterten die Thurgauerinnen immer wieder an Nationaltorhüterin Sladana Dokovic, die acht von 13 Schüsse abwehrte. Mit dem 16:5 war die Frage nach dem Sieger faktisch bereits bei Halbzeit geklärt.

In den zweiten 30 Minuten ging es für das Team von Gabor Fülöp deshalb primär nur noch um Schadensbegrenzung. Allerdings steckten die mit total fünf Nationalspielerinnen bestückten Brühlerinnen nicht zurück und legten gleich wieder vier Treffer nach. 20:5 nach 35 Minuten – ein brutales Verdikt für die zuletzt zweimal siegreichen Kreuzlingerinnen. Aber so präsentiert sich eben die Zweiklassen-Gesellschaft in der obersten nationalen Spielklasse in der Realität. Am meisten Treffer zum 38:14-Kantersieg der Brühlerinnen steuerten am Ende Kerstin Kündig (10), Jennifer Murer und Zerin Özcelik (je 7) bei. Für Kreuzlingen war Katja Sivka mit vier Toren am erfolgreichsten.

Wichtige Spiele folgen
Auf den HSC Kreuzlingen warten nun zwei Aufgaben, die eher lösbar sind. Am Samstag, 11. März, 18 Uhr, empfangen sie den BSV Stans und am Dienstag, 21. März, gastieren sie bei Yellow Winterthur. Beides Mitkonkurrenten im Kampf um den Verbleib in der höchsten Spielklasse.

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