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Die Grenzen des Wissens

Kreuzlingen – Die Menschheit hat vier grosse Probleme: Armut, Bevölkerungswachstum, Ressourcenverknappung und Klimaerwärmung. Im Vortragszyklus «Die Grenzen des Wissens: Unsere Zukunft» legen drei Referenten und eine Referentin dar, wie diese Probleme gelöst werden können.

Ökonom Hans Werner Sinn. (Bild: zvg)

Es handelt sich um eine Veranstaltung der der Pädagogischen Hochschule Thurgau (PHTG), der Universität Konstanz, der Akademie Berlingen und der Internationalen Bodenseehochschule (IBH). Im Anschluss an die rund einstündigen Referate besteht die Möglichkeit, sich bei einem Apéro auszutauschen. Mit einer Fragerunde an die Referierenden schliesst die Veranstaltung.

Analyse der Energiewende
Den Anfang macht am nächsten Mittwoch, 8. März, Hans-Werner Sinn von der Ludwig-Maximilians- Universität München mit dem Vortrag «Wie viel Zappelstrom verträgt das Netz?» Er analysiert die Energiewende aus wirtschaftlicher Sicht und fragt: Ist die deutsche Energiewende tatsächlich solch ein grosser Erfolg, wie von der Bundesregierung propagiert? Im Jahr 2015 stammten immer noch 79,4 Prozent der Primärenergie Deutschlands aus Erdöl, Erdgas und Kohle. Der globale Durchschnitt liegt bei 80 Prozent. Weitere Problem sind die Speicherung, die Kosten und der Flächenverbrauch. Hans-Werner Sinn geht wird auf die Frage eingehen, wie sich diese Probleme heute lösen lassen.

Die Vorträge finden im März, jeweils am Mittwochabend um 18.30 Uhr in der Campus Aula in Kreuzlingen statt. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter www.grenzen-des-wissens.de. Nächste Veranstaltungen der Reihe: 15. März, 22. März und 28. März.

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