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Erzbischof und SS-Mitglied

Konstanz – Der «seemoz e.V.» lädt morgen zu einem interessanten Vortrag über ein dunkles Kapitel in der Geschichte unserer Nachbarstadt.

Der umstrittene Geistliche. (Bild: wikipedia.de)

Der im Volksmund als «Brauner Conrad» bekannte Bischof war von 1899 bis 1924 Lehrer und Pfarrer in Konstanz. Am 10. Oktober 1933 erklärte Gröber, «dass ich mich restlos hinter die neue Regierung und das neue Reich stelle». Von 1934 bis 38 war er unter der Nummer 400.609 förderndes Mitglied der SS. Obwohl der Mann, so die Veranstalter, «bis zu seinem Tode erklärter Antisemit» war, wird er von der Stadt Konstanz immer noch als Ehrenbürger geführt, auch eine Strasse ist nach ihm benannt.

Dr. Wolfgang Proske wird morgen Dienstag, 4. April, 19.30 Uhr, am Treffpunkt Petershausen am Georg-Elser-Platz 1 in Konstanz, über den ehemaligen Erzbischof in Freiburg referieren.

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