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Lugano gewinnt

Wasserball – Der SC Kreuzlingen durfte zum Beginn der Freiluftsaison gleich zwei Matches im Hörnli austragen. War es am Freitag noch der Vorletzte Carouge, reiste Samstagabend Titelverteidiger Lugano zur Spitzenpartie an.

(Archivbild: Mario Gaccioli)

Angesichts des späten Wintereinbruchs versprachen die zwei anstehenden Begegnungen keine allzu warmen Bedingungen im Freibad. Gleichwohl sorgte ein gut geheiztes Becken dafür, dass das Match gegen Carouge problemlos ablaufen konnte. Pünktlich zum Gipfeltreffen konnten sich die Kreuzlinger tags darauf sogar über die Sonne und akzeptable Temperaturen freuen.

Aufwärmen gegen Carouge
Schon zum Abschluss der Winterrunde traf der SCK auf die Romands und gewann klar mit 20:2 Toren. Genau dort schlossen die Gastgeber auch wieder an. Carouge musste zusehen, wie man von Kreuzlingen als Trainingspartner für die nächste Wochenendpartie genutzt wurde. Nur eine Chance durften die Gäste gegenüber 18 Gegentreffern verwerten. Redder nutzte die Überlegenheit selbstverständlich, um seine Leistungsträger zu schonen und attestierte den Welschen keine NLA-Tauglichkeit. So schloss man trotz kühlem Wetter das Spiel sicher mit 18:1 ab.

Hartes Duell gegen Lugano
Umso spannender wurde es am Samstagabend gegen Titelanwärter und –favoriten Lugano. Die Thurgauer machten vor Anpfiff klar, dass sie das Match gewinnen wollen, allerdings fand der amtierende Meister den besseren Start. 1:3 stand es nach dem ersten Viertel, doch mit viel Entschlossenheit und dem starken Goalie Henzi gelang dem SCK bis zur Halbzeit der Ausgleich zum 5:5. Nach Seitenwechsel gelang erstmals der Führungstreffer zum 6:5. Nun machte sich indes die internationale Routine der Luganesi bemerkbar. Mit drei Treffern drehten die Gäste den Stand wieder. Gleichzeitig fehlte es den jungen Kreuzlingern an Selbstvertrauen – vor allem gegenüber den starken Spielern – um sich durchzusetzen. Dadurch gelangen in den letzten acht Minuten lediglich zwei Anschlusstreffer zum 7:8 und 8:9. 18 Sekunden vor Schluss machte Lugano mit dem 8:10 den Sack zu.

Revanche in zwei Wochen
Kreuzlingen hat es nicht geschafft, den Luganesi die erste Saisonniederlage zu verpassen. Dennoch hat die junge Mannschaft gezeigt, dass der Titelverteidiger durchaus schlagbar ist. Nun gilt es die eigenen Schwächen zu minimieren. Gleichzeitig müssen auf die Defizite von Lugano im Training hingearbeitet werden, denn übernächstes Wochenende bittet der SCK den Meister erneut ins Hörnli. Es wird jedoch wohl kräftezehrender, da die Ostschweizer Freitagabend an den Zürichsee zum SC Horgen fahren muss. Mit nur zwei Punkten weniger verfolgt der Rekordmeister die zweitplatzierten Kreuzlinger. Es liegt auf der Hand, dass Kreuzlingen sich hier ebenso anstrengen muss, um nicht Luft nach unten zu verlieren.

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