/// Rubrik: Stadtleben | Topaktuell

Zahlreiche Projekte umgesetzt

Kreuzlingen – Der Präsident der Katholischen Kirchgemeinde Kreuzlingen-Emmishofen, Thomas Gisler, hatte per Ende Juni seinen Rücktritt bekannt gegeben. An der Kirchgemeindeversammlung vom 22. Mai wurde er vom Vizepräsidenten, Pfarrer Josef Gander, dem Kollegium aus der Kirchenvorsteherschaft und von den Kirchbürgerinnen und Kirchbürgern verabschiedet.

Der abtretende Kirchenpräsident Thomas Gisler. (Bild: zvg)

Gisler hat seinen Rücktritt mit den Aufgaben und der zeitlichen Belastung als Präsident begründet, die leider nicht weniger, sondern immer mehr wurden. Das Präsidium trat er 2011 an, nachdem er ein Jahr zuvor in die Kirchenvorsteherschaft gewählt wurde. Die Vorsteherschaft bedauert den Rücktritt sehr. Sie wird sein grosses Engagement für die Kirchengemeinde, sein lösungsorientiertes und tatkräftiges Wirken und Handeln als Präsident vermissen. In seine Präsidentschaftsjahre fielen zahlreiche Aufgaben und Projekte: So wurde im baulichen Bereich das Kirchenzentrum Bruder Klaus in Tägerwilen renoviert und erweitert oder die Basilika St. Ulrich ans Fernwärmenetz angeschlossen. Erfolgreich hat er seine Meinung zum neuen Stadthaus am Bärenplatz einbringen können und so die freie Sicht zur Basilika St. Ulrich gesichert. Weitere Herausforderungen wie die Renovation des Kirchenmuseums St. Ulrich, diverse Renovationen an Gebäuden, Orgeln, Lautsprecheranlagen sind erfolgreich zu Ende geführt worden. Mit besonderem Geschick hat Gisler die Vertragsgrundlagen im Zusammenhang mit dem Priesterhaus Bernrain auf sichere Beine stellen können.

Auch die Entwicklungen im EDV-Bereich machte sich Gisler für die Kirchengemeinde und die Pfarreien zunutze. Er führte bereits kurz nach Amtsantritt den Protokollmanager für die KV ein, lancierte den neuen Internetauftritt und stellte für die Kirchenpflege auf die neue ABACUS-Software um. Ebenso wurde die EDV-Anlage gesamterneuert.

Seine umsichtigen Führungsfähigkeiten zeigten sich auch im Personellen. Einheitliche Anstellungsverträge und Stellenbeschriebe wurden systematisch eingeführt, welche mit seinem entwickelten Personalkonzept übereinstimmten. Umstrukturierungen, Neubesetzungen von Stellen und die Integration neuer Herausforderungen in bestehende Aufgabengebiete vollzog Gisler mit sicherer Hand. Auch die Suche nach Nachfolgern im Priesterhaus Bernrain war erfolgreich: bereits sind neue polnische Redemptoristen eingezogen.

Die Weiterentwicklung und Zukunft der Kirchengemeinde mit seinen beiden Pfarreien waren Gisler ein grosses Anliegen: Hinsichtlich der Bildung eines Pastoralraumes sind in einigen Sitzungen und Zusammenkünften mit dem Bistum Standpunkte und Lösungsvorschläge ausgetauscht worden.

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