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Stahlberg gewinnt Weltcup im Rudern

Rudern – Nico Stahlberg vom Ruderclub Kreuzlingen sorgt mit dem Gewinn des Gesamt-Weltcup auf dem Rotsee in Luzern für einen historischen Moment im Schweizer Rudersport. Zuletzt gelang dieses Kunststück Xeno Müller vor fast 20 Jahren.

Nico Stahlberg mit seiner in Luzern gewonnenen Trophäe. (Bild: zvg)

Der 26-Jährige ist Gesamt-Weltcupsieger im Einer 2017. Letztmals gelang dieses Kunststück einem Schweizer vor fast 20 Jahren Xeno Müller. Für diesen Erfolg reichte Nico Stahlberg heute ein vierter Rang und genau den belegte er. Wenn auch nur ganz knapp. Um genau zu sein trennten den gelernten Forstwart winzige 7 Hundertstel vom Podest. Bei der 1500-Meter-Marke noch an dritter Stelle liegend gelang es dem Weissrussen Stanislau Shcharbachenia mit der besten Abschnittszeit Nico Stahlberg auf den letzten Metern abzufangen. Damit resultierte Rang vier hinter dem neuseeländischen Weltbestzeit-Halter, Robert Manson, dem Kubaner Angel Fournier Rodriguez und Shcharbachenia. «Wenn man so nah dran ist, will man natürlich mehr. Aber ich bin zufrieden», hält der Thurgauer im Ziel glücklich fest. Schliesslich hat der Schweizer in seiner ersten Saison im Einer sein grosses Ziel erreicht – den Gewinn des Gesamt-Weltcups.

Bestes Teamergebnis in diesem Jahrtausend
Der Besuch am Rotsee hat sich für die Schweizer Fans gelohnt: Ein Sieg, ein Gesamt-Weltcup-Gewinn und drei vierte Plätze gab es heute zu bejubeln. Letztmals hatte der Schweizerische Ruderverband 1999 vier Boote in A-Finals von olympischen Bootsklassen beim Weltcup-Final in Luzern. Der Sieg im Frauen-Einer ist gar eine Premiere. Hinzu kommen die beiden gestrigen Medaillengewinne in den leichten Einern. So ist auch der Direktor des Schweizerischen Ruderverbands, Christian Stofer, sehr zufrieden: «Drei Medaillen, sechs Boote in den A-Finals und alle gestalten die Rennen mit. Damit dürfen wir mehr als zufrieden sein. Jeannine Gmelins Sieg ist dabei ein ganz besonderes Highlight.»

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