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Stadtschreiber will ans Ruder

Kreuzlingen – Der Kreuzlinger Stadtschreiber Thomas Niederberger steigt ins Rennen um das Amt des Stadtpräsidenten ein.

Thomas Niederberger

Thomas Niederberger will nach oben. (Bild: sb)

«Ich bin in der Stadt bestens vernetzt», sagte der Präsident des Quartiervereins Kurzrickenbach und Organisator des «Chrüzlinger Fäschts» heute vor den Medien. «Als Stadtschreiber seit 18 Jahren, davon sechs Jahre in Kreuzlingen, habe ich grosse Erfahrung. Ich möchte in Kreuzlingen etwas bewegen.» Niederberger sieht sich als einen, der Menschen und Institutionen zusammenbringen kann. «Das fehlt ein bisschen in Kreuzlingen, dass alle an einem Strang ziehen», so der 47-Jährige. Durch sein Amt habe er zudem einen guten Draht zum Gemeinderat.

Er startet parteilos, wird aber eine möglichst breit abgestützte Unterstützerschaar hinter sich versammeln. Er sieht sich politisch als «Mann der Mitte» und kündigte an, sich bei einer erfolgreichen Wahl einer Partei anschliessen zu wollen.

Thomas Niederberger ist verheiratet und hat drei Kinder. Er ist Vorstand im Verein Städtepartnerschaften und Mitglied in mehreren Vereinen. Seine berufliche Laufbahn begann er 1986 mit einer Lehre bei der Romanshorner Stadtverwaltung. Seit 2012 wohnt die Familie in Kreuzlingen.

Mehr über die Kandidatur von Stadtschreiber Thomas Niederberger in der Printausgabe der Kreuzlinger Zeitung.

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3 thoughts on “Stadtschreiber will ans Ruder

  1. Bruno Neidhart

    Im Grundsatz eine bestimmte Partei zu vertreten, sich gleichzeitig über deren erklärten Rahmen hinaus auch in andere parteipolitisch-gesellschaftliche Strömungen hinein zu hören, um Kooperationsfähigkeit zu markieren, ist eine politische Tugend. Gleichwertig kann man sich auch mit eigenem Profil parteilos als breit kooperationsfähig positionieren. Sich wählen zu lassen, um dann zu entscheiden, welcher Parteigruppierung man sich anschliesst, entspricht zumindest einem etwas ungewohnten Politikverständnis. Politik „bestens vernetzt“ zu betreiben, ist auch nicht die mutigste und kreativste Perspektive für eine Stadt!

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  2. schiesser

    Es zeugt von wenig Respekt den Wählenden gegenüber, wenn ein Kandidat erst erklärt, er wolle als Parteiloser gewählt werden, werde aber nach der Wahl einer Partei beitreten, aber offen lässt, welcher. Die Wählerinnen und Wähler sollen ihn also im „Blindflug“ wählen, ohne zu wissen, ob sie nachher einen FDP- oder einen CVP-Stadtpräsidenten haben werden. Politisch bestehen da aber durchaus Unterschiede – auch lokalpolitisch. Aber vermutlich geht’s ja nur darum, dass Herr Niederberger weiss, dass ihn weder CVP noch FDP als Kandidaten nominieren würden, weil sie nämlich schon eigene Kandidaten haben. Gleichzeitig ist ihm bewusst, dass sich als Stadtpräsident mit einer (Partei)Fraktion im Rücken besser/einfacher Ziele und Vorhaben erreichen und umsetzen lassen. Hat mal jemand die CVP und FDP gefragt, ob sie ihn denn nach einer Wahl überhaupt aufnehmen würden, wenn er zuvor die Wahl der parteieigenen Kandidaten verhindert haben sollte?

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  3. Spada Mirko

    Thomas Niederberger ist ehrlich, zuverlässig und er ist ein Arbeiter. Er bewegt und nimmt Rücksicht auf alle Menschen. Er ist bodenständig und kein Schwätzer! Er ist mutig und bewegt! So habe ich Herr Niederberger erlebt! Er ist Kreuzlingen und er würde Kreuzlingen wieder aus dem Tiefschlaf erwecken! Ich bin 101% für Thomas Niederberger!

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