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Schönholzer braucht den Tierschutz nicht

Leserbrief – Gemäss Informationsdienst des Kantons sollen heute die Hefenhofener Pferde in Bern versteigert werden. Heinz Lienhard, Präsident des Schweizer Tierschutzes findet's nicht so gut.

(Bild: archiv)

Der Kommandant des Veterinärzentrums der Armee sagte es treffend. Die Pferde würden betreut, gepflegt und es gehe ihnen den Umständen entsprechend gut. Aber nun brauche es Zeit um abzuklären, welche Pferde ohne Probleme an geeignete Plätze abgegeben werden können und welche noch auf die Platzierung vorbereitet werden müssen. Auf die Schnelle gehe das nicht.

Am 10. August hat der Schweizer Tierschutz STS Regierungsrat Schönholzer schriftlich angeboten, den Kanton bei der Vermittlung der Pferde mit der Kontrolle der Plätze zu unterstützen. Unser Kontrolldienst mit 15 erfahrenen Tierschutzkontrolleuren wäre dazu in der Lage. So würde verhindert, dass Pferde von Leuten übernommen werden, die sich nicht dafür eignen oder, dass die Tiere sogar zu dubiosen Zwischenhändlern gelangen. Diese professionelle Dienstleistung boten wir dem Kanton gratis an.

Der Kanton hat aber entschieden, dass die Pferde an die Meistbietenden versteigert werden. Es ist nun offensichtlich, dass sich beim Kanton niemand um das Wohl und das Schicksal dieser Tiere kümmert. Regierungsrat Schönholzer hat es nicht einmal für nötig gefunden, auf unser Angebot zu antworten. Das ist nicht nur ein Affront gegen den Tierschutz, sondern ein Armutszeugnis und eine Schande!

Schweizer Tierschutz STS, Präsident Heinz Lienhard

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2 thoughts on “Schönholzer braucht den Tierschutz nicht

  1. Munz Magdalena

    Grüezi Herr Lienhard
    das ist ganz meine Meinung. Und jetzt noch die Druse…
    Freundliche Grüsse
    Magdalena Munz

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  2. Anna-Maria Borter

    Hat das Volk mitzubestimmen, ob der Tierschutz unter das Departement Justiz- und Polizei um platziert wird?
    Ich möchte gerne unterzeichnen – das Vetamt Thurgau – die Herren W.s – sind zu selbstherrlich. Meine erlebte Geschichte zeugt davon.

    Antworten

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