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Gheimagenterlis und Chrüsimüsi

Kreuzlingen – Im Theater an der Grenze gab es am Mittwoch, 20. September ein Familienkonzert für alle ab fünf Jahren. Mit ihrem Programm «Knall uf Fall» machte die Mundart-Band Silberbüx den Wald zum Spielplatz, ein Seifenkistenrennen durchs Quartierund die Welt zu einem wilden Abenteuer. Uns stand die wilde Meute Frage und Antwort im Interview.

Kreuzlinger Zeitung: Was waren die Helden in eurer Kindheit?
Silberbüx: Pippi Langstrumpf, Ronja Räubertochter, Alberto Tomba, Calimero, Winnetou, Die 3 ???, 5 Freunde.

Habt ihr selbst Kinder oder woher nehmt ihr eure Inspiration?
Diejenigen ohne Kinder profitieren aus der eigenen Kindheit, dem Umfeld oder vom Musikunterricht. Die mit Kindern merken, dass eigene Kids nochmals eine neue oder teilweise vergessene Türe in die eigene Kindheit öffnen.

Was bedeutet euch die Schweizer Sprache? Habt ihr Lieblingsworte?
Wir mögen den spielerischen und poetischen Umgang mit der Schweizer Sprache. Sie beeinflusst uns immer in unserem Ausdruck ist wesentlich für unsere Kunst. Lieblingsworte sind zum Beispiel: «Amigs» «allwäg» «tifig» «tschuutä» «Chrüsimüsi» «uf Wiedergüx» «äxgüsi» «läck» «zmittst» «Gheimagenterlis»

Worauf freut ihr euch am meisten vor Auftritten, was macht euch am meisten Spass?
Wir freuen uns auf das Kinderlachen, auf das gemeinsame Erlebnis, welches nie ganz voraussehbar ist und auf das feine Essen nachher… Wenn spontane Dinge geschehen, wir so richtig Spass auf der Bühne und mit dem Publikum haben, blödeln können und dann trotzdem noch gut und musikalisch spielen.

Wenn ihr einen Wunsch frei hättet, was wäre das?
Eine Ballonfahrt zu viert, fliessend Chinesisch reden können, einmal im vollen KKL mit doppeltem Sinfonieorchester und 587 Kindern auftreten,  und dann noch Weisheit und Humor im Alter!

 

Fotos von Jette-Marie Schnell gibt es hier in unserer Bildergalerie:

 

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