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Was Mozart für sich selbst schrieb

Kreuzlingen – Das Kammerorchester Amriswil bereitet für Samstag, 20 Uhr, ein Konzert in Kreuzlingen vor, für das Dirigent Hanspeter Gmür ein hörenswertes Programm zusammengestellt hat.

Vroni Dünner ist die Konzertmeisterin im Amriswiler Orchester und soliert am Samstag. (Bild: Karl Svec)

So schön ist das Klavierkonzert F-Dur KV 459 von Mozart, dass man vermutet, der Komponist habe es allein für sich selbst geschrieben. Mozart wäre sicher einverstanden gewesen mit der Solistin, die das Konzert am Samstag, 23. September, in der Pädagogischen Maturitätsschule Kreuzlingen vorträgt: Olivia Geiser ist eine junge, mitreissende Pianistin, mit einige Auszeichnungen. Die zweite Solistin des Abends ist Vroni Dünner, die Konzertmeisterin des Amriswiler Orchesters. Etliche Orchestermitglieder erhielten bei ihr Unterricht und haben sichtlich Spass am gemeinsamen Spiel. In Beethovens Romanze in G-Dur beginnt die Solovioline alleine mit einer wunderschönen lyrischen, zweistimmig geführten Melodie. Da bleibt kein Zweifel: Musik ist Emotion. Vor Beethoven stand das noch nicht ganz zweifelsfrei fest; er wagte als Erster, eine Romanze – Emotion pur – sogar als ein eigenständiges Musikstück zu komponieren.

Ein rundes Programm, das mit Joseph Haydns Divertimento G-Dur für Flöte, Hörner und Streicher eröffnet wird und mit der herrlichen Sinfonie «La Reine» den Ausklang findet.
eingesandt

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