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«Der Landammann und Hortense»

Salenstein – Am Donnerstag, 28. September, 19 Uhr, zeigt Dr. Heidi Eisenhut, Leiterin der Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden, im Rahmen eines Vortrags die spannende Beziehung von Königin Hortense und dem ursprünglich antibonapartistischen Appenzeller Jakob Zellweger-Zuberbühler auf.

«Wenn Ihr Kanton in der wärmeren Zone läge, so würde ich mit Freude Ihren Vorschlag akzeptieren, aber es ist dort zu kalt für mich.» Mit diesen Worten verabschiedet sich Hortense de Beauharnais am 20. Oktober 1820 in einem Brief von Jakob Zellweger-Zuberbühler (1770-1821). Es handelt sich dabei um den letzten von acht erhaltenen Briefen der ehemaligen Königin von Holland an den damals bereits abgewählten Landammann von Appenzell Ausserrhoden. Im Referat am Donnerstag, 28. September, geht es um die Beziehungsgeschichte zwischen der Napoleoniden und dem ursprünglich antibonapartistischen Appenzeller, die 1936 den Stoff geliefert hat für den historischen Roman «Die Königin und der Landammann» von Gottlieb Heinrich Heer.

Dr. phil. Heidi Eisenhut leitet seit 2006 die Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden und ist Autorin verschiedener kulturgeschichtlicher Publikationen. Sie verfügt über ein Studium der allgemeinen Geschichte, Germanistik und Philosophie der Universität Zürich.

Der Vortrag ist Teil des Begleitprogrammes zur aktuellen Sonderausstellung auf dem Arenenberg «Eine Königin macht Dampf!» und findet im Cinema des Napoleonmuseums statt. Der Eintritt beträgt sieben Franken, darin inbegriffen ist ein Apéro. Anmeldung via Telefon 058 345 74 10 oder E-Mail: reservation.nap@tg.ch.

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