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Alois Jehle verlässt Kreuzlingen

Kreuzlingen – Pfarradministrator Dr. Alois Jehle und die Kirchenvorsteherschaft der Katholischen Kirchgemeinde Kreuzlingen-Emmishofen sind übereingekommen, das Arbeitsverhältnis im gegenseitigen Einvernehmen auf den 30. Juni aufzuheben. Alois Jehle wird noch bis zum 31. Oktober als Pfarradministrator tätig sein. Danach ist er freigestellt.

Kirchenpräsident Beat Krähenmann. (Bild: sb)

Aufgrund der bevorstehenden Pension von Pfarrer Josef Gander hat das Bistum Basel die Kirchgemeinde vor Monaten aufgefordert, einen Seelsorgeleiter für die ganze Kirchgemeinde zu bestimmen, der die beiden Pfarreien St. Ulrich und St. Stefan führt.

Pfarrer Josef Gander hat seine Demission auf den 31.12. eingereicht und wird seine Pfarrei auf Anfang Januar 2018 an den designierten Leiter der gesamten Seelsorge in Kreuzlingen, Pater Jan Walentek, übergeben. Nach dieser Demission kann die Kirchgemeinde gemäss Weisung des Bistums künftig nur noch einen Pfarradministrator für Kreuzlingen anstellen und einen Priesterlichen Mitarbeiter.

Die Kirchenvorsteherschaft hat am 4. Juli aufgrund seiner Erfahrung in der Führung von mehreren Pfarreien und seinen Fähigkeiten zu integrieren und zu vereinen, die Seelsorgeleitung in der Kirchgemeinde Pater Jan Walentek übertragen. Die Kirchenvorsteherschaft ist überzeugt, mit Pater Jan Walentek eine Persönlichkeit zu beauftragen, die alle hierfür nötigen Kompetenzen mitbringt und eine hohe Akzeptanz finden wird.

Pfarradministrator Alois Jehle. (Bild: archiv)

Alois Jehle nimmt zur Kenntnis, dass die Kirchenvorsteherschaft die Seelsorgeleitung in der Kirchgemeinde Kreuzlingen-Emmishofen Pater Jan Walentek übertragen hat. Alois Jehle ist davon überzeugt, dass es für Kreuzlingen ein grosses Glück ist, dass das Priesterhaus Bernrain als solches erhalten bleibt. Er selbst hat sich für diese neue Lösung engagiert.

Wie weiter?
Das Bistum hat mit der Warschauer Provinz der Redemptoristen einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Darin ist vorgesehen, dass polnische Patres während einer längeren Zeitperiode priesterliche Dienste in der Diözese Basel verrichten werden. Ihr Standort soll Bernrain sein.
Beide Pfarreien St. Ulrich und St. Stefan werden auch in Zukunft als eigenständige Pfarreien geführt. Die bestehenden Projekte in beiden Pfarreien und die Gottesdienstordnungen werden unverändert weitergeführt. Pater Jan Walentek wird sich im Zusammenhang mit der Übernahme seiner neuen Aufgabe allen Kirchbürgerinnen und Kirchbürgern vorstellen. Dazu wird die Kirchenbhehörde einen Informationsabend Anfang November organisieren, zu dem auch Bischofsvikar Ruedi Heim eingeladen wird. Die Mitarbeitenden sind heute Mittag über die Veränderungen informiert worden.

Am Dienstag, 3. Oktober, findet im Stefanshaus Kreuzlingen um 20 Uhr eine Informationsveranstaltung für die Öffentlichkeit statt, in welcher die Kirchenvorsteherschaft aus erster Hand informieren wird.

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