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Klarer Heimsieg gegen Zürich

Handball – Mit dem am Ende deutlichen 29:19 über Aufsteiger GC Amicitia Zürich feierten die Frauen des HSC Kreuzlingen am Sonntag, 8.10 ihren ersten Saisonsieg in der Spar Premium League 1 (NLA).

Klarer Sieg für die HSC Frauen (Bild: pixelio)

Die mit acht Treffern erfolgreichste Schützin der Partie brachte es kurz nach dem Abpfiff auf den Punkt: «Wir haben nach der nicht optimal verlaufenen ersten Halbzeit einfach weitergemacht und an unsere Fähigkeiten geglaubt. Das hat sich ausbezahlt,» meinte Kreisläuferin Jennifer Grathwohl in ihrer Spielanalyse.

HSC-Express nimmt Fahrt auf
Tatsächlich vermochten sich die Kreuzlingerinnen nach einem verhaltenen Beginn (4:5/9. Minute und 10:9/25.) nach dem Seitenwechsel markant steigern. Und in gleichem Masse, wie die Thurgauerinnen zulegten, schien bei den Zürcherinnen der Glaube einen Punktgewinn am Bodensee zu schwinden. Auch Gästetrainer Toni Kern gingen die Ideen aus, um den HSC-Express doch noch zu stoppen. Wegweisend war zweifelsfrei die ersten Minuten nach der Pause. Aus einem 13:11 machten die Einheimischen ein 18:11. Erst nach rund achteinhalb Minuten gelang Zürich gegen die kompakte HSC-Abwehr wieder ein Treffer durch ihre beste Offensivkraft, die starke Flügelspielerin Marina Decurtins. Doch der SPL2-Meister besass an diesem Tag schlichtweg nicht die Mittel, um die Thurgauerinnen in den letzten 20 Minuten nochmals in Bedrängnis bringen zu können. Zürich unterliefen auch zu viele Fehler. Der HSC, der auf zwei gute Torfrauen zählen durfte, Adriane Hajduk in der ersten und Andjela Roganovic in der zweiten Halbzeit, lag nach 51 Minuten erstmals mit zehn Treffern vorne und brachte diesen Vorsprung schlussendlich souverän über die Ziellinie.

Neu auf Platz 5
In der Tabelle stiess das Team von Kristina Ertl auf den fünften Zwischenrang vor. Im nächsten wichtigen Heimspiel gegen Thun (4. Rang) könnte im Kampf um die Finalrunden-Teilnahme bereits die Weichen gestellt werden. Die Bernerinnen, welche an diesem Wochenende den zweiten Aufsteiger Herzogenbuchsee gleich mit 33:16 deklassierten, reisen als Favorit an den Bodensee und könnten ihren Vorsprung auf die zweite Ranglistenhälfte auf vier und mehr Punkte ausbauen. Der heimstarke HSC hofft allerdings, bis zum 21. Oktober wieder auf die Wurfkraft seiner ehemaligen Bundesliga-Spielerin Katharina Winger zählen zu dürfen, welche in den letzten beiden Meisterschaftsspielen wegen einer Zerrung pausieren musste. Mindestens bis Ende Jahr fällt dagegen die slowenische Linksaussen Katja Sivka mit einer Sehnenverletzung aus.

HSC Kreuzlingen – GC Amicitia Zürich 29:19 (13:11)
Egelsee. – 220 Zuschauer. – Sr. Boskoski/Stalder.
Strafen: je -mal 2 Minuten.
Kreuzlingen: Hajduk (1.-30./6 Paraden), Roganovic (31.-60./8 Paraden, davon 2 Penalties); Grathwohl (8/2), Singer-Duhanaj (3), Scherrer (1/1), Strmsek (5), Klein (1), Weidmann (4), Siller, Marku (5/1), Maier (1), Rothacker (1).
Zürich: Ligue (1.-50./9 Paraden), Leuenberger-Garcia (51.-60./1 Parade); Bopp (3), Müller (2), Dormann (2), Laszlo, Cibula (1), Zürni, Decurtins (5/1), Kuc, Lüscher (4), Ribeiro de Freitas, Schadegg, Näf (2).
Penaltystatistik: Kreuzlingen 4/4, Zürich 1/5.
Bemerkungen: Kreuzlingen ohne Bailon, Sivka und Winger (alle verletzt). – 47. Klein mit Fussverletzung ausgeschieden.
Nächstes Spiel: Kreuzlingen – Thun (Sa, 21. Oktober, 16.00 Uhr).

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