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Zurück auf der Siegerstrasse

Handball – Der HSC Kreuzlingen hat sich rehabilitiert. Eine Woche nach der Schlappe in Arbon bezwang er den Tabellenvierten Appenzell klar mit 32:22.

Die Männer des HSC Kreuzlingen bezwangen den Tabellen-Vierten (Bild: pixelio)

Mit dem sechsten Sieg im siebten Saisonspiel festigte das Team von Andi Dittert und Gabor Fülöp seine Spitzenposition in der 1.-Liga-Gruppe 1. Bei Halbzeit der Hauptrunde beträgt der Vorsprung des HSC auf den Strich bereits fünf Punkte. Nach 14 Spieltagen bestreiten die besten vier Teams die Finalrunde, die vier Mannschaften unter dem Strich müssen in die Abstiegsrunde. Im Januar beginnt wieder alles bei null.

Früh klare Verhältnisse

Auch wenn mit Appenzell immerhin der Tabellenvierte seine Visitenkarte in der Kreuzlinger Egelseehalle abgab, kam eigentlich überhaupt nie ein Zweifel auf, wer die Halle als Sieger verlassen wird. Nach der 24:32-Derbypleite in Arbon waren die Gastgeber auf Wiedergutmachung aus. Und sie setzten dieses Vorhaben von der ersten Minute an in die Tat um. Angeführt von einem immer noch nicht ganz fitten Spielmacher Valon Dedaj und dem bulligen Kreisläufer Manuel Zeller, die aus einem starken Kollektiv herausragten, legte der HSC los wie die Feuerwehr. Die Appenzeller wurden in der Startphase förmlich überrollt und sahen sich nach knapp elf Minuten bereits mit einem 1:8-Rückstand konfrontiert. Zwar fing sich das Team des ehemaligen Schweizermeisters und Olympia-Teilnehmers Enver Koso in der Folge etwas auf, doch der Rückstand war bei Halbzeit mit 10:18 schon beträchtlich.

Viel Einsatzzeit für zweiten Anzug

Nach dem Seitenwechsel beliess HSC-Trainer Dittert diverse Leistungsträger mehrheitlich auf der Bank und gab dem zweiten Anzug wichtige Einsatzzeit. Nach acht Minuten der zweiten Halbzeit und dem erstmaligen Zehntore-Vorsprung (24:14) war die Entscheidung faktisch gefallen. Appenzell darf zugute gehalten werden, dass es auch angsichts des hohen Rückstandes nie aufsteckte und weiterkämpfte. Zwischenzeitich lagen die Gäste – nur die zweiten Halbzeit gerechnet – sogar mit zwei Toren vorne. Erst in den Schlussminuten legten die Thurgauer nochmals eine Schippe drauf und schraubten ihren Vorsprung von sechs wieder auf zehn Treffer in die Höhe.

Gelingt die Revanche?

Zum Auftakt der Rückrunde trifft der HSC am nächsten Samstag, 28. Oktober, in eigener Halle auf den HC Arbon. Die Oberthurgauer fügten ihm die bisher einzige Saisonniederlage bei. Das 24:32 in Arbon war für die Kreuzlinger ein wichtiger Wachmacher, dass man auch gegen vermeintlich klar schwächere Gegner nicht im Schongang gewinnen kann. Auf der anderen Seite benötigt Arbon dringend weitere Punkte, um nach einem schwierigen Saisonstart den Sprung in die Finalrunde vielleicht doch noch bewerkstelligen zu können. HCA-Trainer Slavoljub Vulovic hat die Kreuzlinger auch gegen Appenzell beobachtet und wird sich mit Sicherheit wieder eine erfolgsversprechende Taktik ausdenken, um den Gruppenfavoriten auch in dessen Halle ins Stolpern bringen zu können.

HSC Kreuzlingen – SG TV Appenzell 32:22 (18:10)
Egelsee. – 240 Zuschauer. – Sr. Fallegger/Leu.
Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Kreuzlingen, 3-mal 2 Minuten gegen Appenzell.
Kreuzlingen: Perazic (11 Paraden), Bozin (nicht eingesetzt); Dedaj (6), Roganovic (1), Briegmann (1), Bär (2), Heim (4), Kappenthuler (3), Schneider (8/2), Gyuris (2), Zeller (4), Kozak (1).
Appenzell: Graf (1.-41./10 Paraden), J. Bischof (41.-60./4 Paraden); Mauchle (3), Lukas Manser (2), Inauen (1), Schneider (5/3), Waldburger (5), R. Bischof, Rigas (1), Metzger, Thür (2), Laurin Manser, Valaulta, Sutter (3).
Penaltystatistik: Kreuzlingen 2/2, Appenzell 3/3.
Bemerkungen: Kreuzlingen ohne Hug (Beruf), Meisinger (verletzt), Gianotti, Göhringer und Schweikhardt (alle 2. Mannschaft).

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