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50 Prozent der Räume des PH-Erweiterungsbaus für Verwaltung? So nicht!

Leserbrief – Am 26. November stimmt das Thurgauer Stimmvolk über den PH-Erweiterungsbau ab. Dabei gibt es einige dunkle Flecken, die für Unverständnis sorgen. Ein Fleck stellt die Verteilung der neuen Räume auf Studierende und Verwaltung dar. (Aline Indergand, Kantonsrätin SVP, Altnau)

(Bild: archiv)

Während sich die Zahl der Studierenden seit 2008 von 387 bis 2016 auf 798 mehr als verdoppelt hat, ist der Bestand des Verwaltungspersonals im selben Zeitraum um stolze 78 Prozent angewachsen. Die Gesamtanzahl an Mitarbeitenden und Dozenten betrug 2016 269. Die neuen Räume im Erweiterungsbau fallen je zur Hälfte an die Studierenden und an die Mitarbeitenden. Auffällig dabei ist, dass sich das aktuelle Verhältnis der Studierenden zu den Mitarbeitenden mit 75 Prozent zu 25 Prozent und beim neuen Raumbedarf mit 48 Prozent zu 52 Prozent überhaupt nicht decken. Der Bevölkerung wird angegeben, man baue, weil die Studierendenanzahl so hoch sei. Offensichtlich wird aber die Hälfte der Baukosten für die Mitarbeitenden ausgegeben. Die Bestände der Studierenden und der Mitarbeitenden wachsen ungebremst –mir persönlich fehlt eine klare Strategie hinter diesem Konzept. Deshalb lege ich ein «Nein» in die Urne – Durchdachtere und nachhaltigere Lösungen sind gefragt!

 

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2 thoughts on “50 Prozent der Räume des PH-Erweiterungsbaus für Verwaltung? So nicht!

  1. schiesser

    Wie der Abstimmungsbotschaft problemlos zu entnehmen ist, entstehen im Neubau Räume für die Verwaltung, die jetzt ausserhalb der PH eingemietet sind. Man kann halt nicht den Fünfer und das Weggli haben: Mietkosten sparen, indem die Verwaltung aus Fremdliegenschaften auszieht, und keine eigenen Verwaltungsräume bauen. Irgendwo muss die Verwaltung ja wohl arbeiten. Da zudem Raum für neue Fächer bzw. neue Fachabschlüsse dazu kommen, geht das wohl auch nicht ganz ohne Verwaltung. Zudem: Wenn sich die Zahl der Studierenden mehr als verdoppelt hat, dann blieb der Zuwachs beim Verwaltungspersonal ja erfreulicherweise hinter dem Wachstum der Studentenzahl zurück (über 100% contra 78%). Angesichts der Tatsache, dass in den nächsten Jahren die Zahl der aus dem Lehramt Ausscheidenden kräftig zunehmen wird (Alterstruktur), ist es erfreulich, wenn die Zahl der Studierenden wächst. Andernfalls befürwortete man, die Schülerzahlen pro Klasse zu erhöhen. Das kann ja wohl nicht erwünscht sein..

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  2. Frischknecht Ernst

    Frau Indergand als übereifrige SVP Frau findet – wo immer es um eine harte Parteipolitik geht – dunkle Flecken. Peinlich, dass sie es dabei mit der deutschen Grammatik nicht so genau nimmt; aber mit einer durchtachteren und nachhaltigeren Strategie beim Schreiben wird es beim nächsten Leserbrief vielleicht klappen!

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