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Investment auf den Euro-Franken-Kurs?

Kreuzlingen – Abgesehen davon, dass der normale Privatverbraucher einen Währungstausch durchführt, wenn er in den Urlaub fährt oder fliegt, gibt es auch Leute, die gezielt mit Währungen handeln. Aber bei welchen Kursen lohnt sich solch ein Investment eigentlich und wie schneidet der Euro-Franken-Kurs ab?

Mit geringen Einsätzen können stattliche Gewinne eingefahren werden. (Bild: ©istock.com/sndr)

Händler wechseln beispielsweise Euro in Franken, hoffen dann auf eine positive Kursentwicklung und tauschen die Franken mit Gewinn in Euro zurück. Bei solchen Geschäften werden tagtäglich riesige Geldsummen bewegt.

Devisen sind ein wichtiger Handelsmarkt
Weltweit existieren über 160 offizielle Währungen, die alle in einem gewissen Ungleichgewicht zueinanderstehen. Der Grund dafür ist eine stärkere oder auch schwächere wirtschaftliche Attraktivität zwischen verschiedenen Staaten, um es auf einen ganz geringen Punkt zu abstrahieren. Die wirklichen Hintergründe sind weitaus komplexer, als dass man sie in einem kurzen Beitrag niederschreiben könnte. Doch es soll ohnehin mehr um die Währungsschwankungen (Wechselkurse) als Investmentcase gehen. Durch die vielen Unterschiede zwischen Euro und Dollar, zwischen Franken und Yen und vielen Währungen mehr, hat sich ein riesiger Devisenmarkt gebildet, in den heute Millionen von Leuten tagtäglich investieren. Er ist sogar grösser als der Aktienmarkt. Anleger hoffen auf Gewinne durch den Ankauf und Verkauf von fremden Währungen, beispielsweise indem sie auf den Euro-CHF-Kurs wetten. Es muss allerdings dazu gesagt werden, dass diese Investments höchst spekulativ sind und nur von Profis durchgeführt werden sollten.

Welche Aspekte haben Einfluss auf den Währungskurs?

Beim Devisenhandel stehen immer bestimmte Währungspaare im Fokus. Man investiert in den Kurs eines Währungspaares, womit das Investment anders abläuft als am Urlaubsschalter, wo man das eine Bargeld ins andere Bargeld umtauscht. Nimmt man sich den Euro-CHF-Kurs vor, dann haben zwei Aspekte Einfluss auf die Kursentwicklung. Einmal die Zinsniveaus der Notenbanken in den jeweiligen Ländern und einmal die wirtschaftliche Konjunktur. Forex-Broker (Forex steht für Foreign Exchange = Devisen) müssen diese beiden Aspekte also im Auge haben, wenn sie professionell traden möchten. Sie haben die wirtschaftlichen Entwicklungen der entsprechenden Länder jederzeit im Auge und können sofort reagieren. Wichtig zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang auch, dass der Devisenmarkt niemals stillsteht, während der Aktienmarkt seine konkreten Handelszeiten kennt.

Wo kann man mit Devisen handeln?

Der Handel mit Währungskursen lässt sich bei sogenannten Online-Brokern durchführen. Hier meldet man sich mit einem bereits vorher eingerichteten Depotkonto an und erhält Zugriff auf alle möglichen Investmentcases. Die Benutzeroberflächen sind übersichtlich und einfach gestaltet, sodass sich Trader ganz auf ihr Währungspaar konzentrieren und die Entwicklung mit verfolgen können. Wichtig zu erwähnen ist noch, dass das Devisengeschäft meist mit einer Hebelwirkung funktioniert. Das heisst, man kauft Währungseinheiten zu einem Bruchteil der eigentlichen Kosten. Genau diese Hebelwirkung ist es auch, die den Devisenmarkt bei vielen Menschen beliebt macht. Denn schon mit geringen Einsätzen können stattliche Gewinne erzielt werden.

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