/// Rubrik: Stadtleben | Topaktuell

Kreuzlingen, wie es früher einmal war

Kreuzlingen – Im Rahmen ihrer Maturaarbeit hat Emma-Emily Wolf mit Kreuzlinger Senioren gesprochen und so viel über die Geschichte der Stadt herausgefunden. Am Sonntag, 10. Dezember, veranstaltet sie nun eine Austellung ihrer historischen Spurensuche im Trösch.

Emma-Emily Wolf (Bild: zvg)

«Man kann die Gegenwart weniger verstehen, wenn man die Vergangenheit nicht kennt.» sagt Georg, einer von Emma-Emily Wolfs Zeitzeugen. Nach diesem Motto hat Wolf ihre Arbeit geschrieben, denn während sie sich über Oral History mit der Geschichte Kreuzlingens befasst hat, hat sie viel gelernt. Dieses Wissen fand sie zu Schade, um es nicht zu teilen. Deshalb hat sie ihre Maturaarbeit zu einem Kunstprojekt entwickelt.

Ausstellung am Sonntag
Am Sonntag findet die Austellung zum Projekt: «Kreuzlingen, erzähl mal» statt. Sie wird auf drei unterschiedliche Räume aufgeteilt sein. Im ersten Raum können die Besucher auf insgesamt 19 Plakaten Fotos betrachten. Hierbei geht es um eine Gegenüberstellung von alten und neuen Fotografien von bekannten Orten in Kreuzlingen. Nahezu alle alten Bilder hat Wolf von Urs Lang, der seit langem alte Bilder von Kreuzlingen sammelt, erhalten. Unter den Bildern stehen Erinnerungen zu den Orten, die Wolf in Gesprächen mit insgesamt sechs Seniorinnen und Senioren aus Kreuzlingen gesammelt hat. Die Vorgabe hierbei war, dass diese pensioniert sein müssen und ihre Kinder- und Jugendzeit in Kreuzlingen verbracht haben.
Im zweiten Raum findet ein Quiz statt. Die Besucher können sich frei durch den Raum bewegen.

Der alte Löwenplatz in Kreuzlingen. (Bild: zvg)

Je nachdem, wo sie sich befinden, können sie selbst Interviews die Wolf geführt hat hören oder kurze Filme sehen. So können die Besucher der Ausstellung in acht verschiedenen Bereichen mehr über die elf spezifische Kategorien herausfinden, die Wolf in ihrer Arbeit behandelt hat. Das sind zum Beispiel: Krieg, Freizeit oder der Bezug zu Konstanz. Der Fokus liegt auf der Kinder- und Jugendzeit der teilnehmenden Senioren die zwischen 1924 und 1945 geboren sind. Zu den Informationen gibt es am Ende verschiedene Quizfragen. Wer die Fragen richtig beantwortet bekommt am Ende einen kleinen Preis.
Im dritten und letzten Raum der Ausstellung ist ein Kino aufgebaut. Dieses ist dem damaligen Kino Bodan, eins von drei früheren Lichtspielhäusern in Kreuzlingen, nachempfunden. Hier gibt es eine Präsentation zum Wandel der Zeit in Kreuzlingen. Den Besuchern sollen hier Unterschiede zwischen dem Leben im damaligen Kreuzlingen und dem Leben heute aufgezeigt werden. Dazu kann man zu einem selbstbestimmten Preis Popcorn kaufen.

Sonntag, 10. Dezember,
10 bis 16 Uhr,
Das Trösch, Hauptstrasse 42

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.