/// Rubrik: Kultur | Topaktuell

Ferrari im Literaturhaus

Gottlieben – Die Appenzeller Autorin und Journalistin Esther Ferrari erzählt am Sonntag Geschichten «vo äägelige Urnäscher».

Esther Ferrari. (Bild: zvg)

Eine begnadete Erzählerin ist sie, die Urnäscher Autorin und Journalistin Esther Ferrari, und eine Kennerin des lokalen Dialektes sowieso. Originelle Geschichten über originelle Menschen. Weshalb man gerade im Appenzellerland besonders viele Originale vermutet, bleibt so geheim wie das Rezept des
Käses.

«Äägelig», also– eigen, sind die Figuren dieses Buches bestimmt alle, von der Huneze Emme bis zum Amäs Hännes. Sie haben einmal das Urnäscher Dorfleben mitgeprägt, für Lachen oder Ärger gesorgt. Esther Ferraris Geschichten sind nicht nur amüsant, ebenso greifen sie gesellschaftlich relevante Themen auf. Die Geschichten werden in Urnäscher Dialekt und auf Hochdeutsch erzählt, begleitet wird Ferrari von einem jungen «Chlauseschuppel», einer Bubengruppe, die das Silvesterchlause pflegt.

Die Lesung findet am Sonntag, 7. Januar, 11 Uhr, als Sonntagsmatinée mit Kaffee und Zopf im Literaturhaus Gottlieben statt.

Esther Ferrari, 1940, in Speicher AR geboren wo sie die ersten sechs Jahre aufwuchs, danach Umzug nach Azmoos. Seit 1965 wohnt sie in Urnäsch. Sie ist als Geschichtenerzählerin sowie als freie Journalistin für verschiedene Lokalzeitungen tätig.

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