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Unterstützung aus der Schweiz

Konstanz – Die Konstanzer Baumfreunde kämpfen erneut um den Erhalt eines Baumes. Dabei erhalten sie Unterstützung aus Kreuzlingen.

Früher stand neben der Turnschuhpappel eine Skateboardrampe, und wie es der Brauch so will, haben Rollbrettfahrer ihre Schuhe in den Baum geschmissen, wenn diese kaputt gingen – daher der Name. (Bild: zvg)

Aus Sicht der Stadt Konstanz ist dieser Baum krank und gefährlich. Er hat einen Durchmesser von knapp drei Metern und steht am Ende der Paul-und-Gretel-Dietrich-Strasse direkt am Konstanzer Rheinufer. Jetzt soll die «Turnschuhpappel» gefällt werden.

Der WWF Thurgau unterstützt die Bürgerinitiative, welche sich schon für den Erhalt der Pappelallee im Tägermoos stark gemacht hatte, im Kampf um den Erhalt des Baumes. Für kommenden Montag haben die Baumfreunde Fabian Dietrich, einen unabhängigen Baumspezialisten aus der Schweiz, aufgeboten, um den Baum zu beurteilen.

«Wir meinen, mit geeigneten Pflege- und Sicherungsmassnahmen kann diese 60 bis 80 Jahre alte und äusserst markante wie geliebte Schwarzpappel noch für weitere Jahrzehnte erhalten bleiben», teilte der Kreuzlinger Kantonsrat und WWF-Mitglied Jost Rüegg im Vorfeld mit.

Sturm Burglind habe die Pappel jedenfalls unbeschadet überstanden, so Rüegg. Für ihn ein Beispiel, dass der Baum nicht krank ist.

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