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Pflichtaufgabe erfüllt: HSC startet mit 35:23-Heimsieg

Handball – Der HSC Kreuzlingen ist erfolgreich in die 1.-Liga-Finalrunde gestartet. Mit einer soliden Leistung besiegte er den Aussenseiter SG TV Appenzell ungefährdet mit 35:23. Die Handball-Damen verloren klar gegen St. Gallen.

Der neuverpflichtete Rückraumspieler Matthias Faisst. (Bild: Foto Gaccioli Kreuzlingen)

Seine Mannschaft habe ihren Auftrag erfüllt, meinte HSC-Trainer Andi Dittert nach dem Schlusspfiff. Der Rekordtorschütze der österreichischen Nationalmannschaft sieht aber auch noch einige Luft nach oben. «Natürlich braucht es noch etwas mehr Zeit, um die Neuen hundertprozentig ins Teamgefüge zu integrieren,» betont Dittert. «Jetzt haben wir zwei weitere Wochen bis zum schwierigen Auswärtsspiel in Uster, um weiter an deren Integration zu arbeiten. Gegen Appenzell haben wir den ersten kleinen Schritt auf unserer langen Mission gemacht.»

Start nach Mass
Die Kreuzlinger, bei denen Matthias Faisst seinen Einstand sowie Noah Meisinger (nach zehnmonatiger Verletzungspause) und Gabor Fülöp (temporäres Comeback) ihre Rückkehr hatten, erwischten eine Start nach Mass. Appenzells Trainer Enver Koso sah sich deshalb schon nach elf Minuten und dem 5:0 für den HSC veranlasst, ein Time-out zu nehmen. Die Gäste fanden danach ihren Tritt zwar besser, aber wirklich näher kamen sie resultatmässig nicht heran. Daran änderte sich auch nichts, als Kreuzlingens starker Kreisläufer Manuel Zeller in der 17. Minute mit einem tiefen Cut über dem Auge für den Rest der Partie ausfiel. Die Gastgeber liessen sich von der defensiven Härte der Appenzeller nicht einschüchtern, sondern verteidigten ihre klare Führung bis zur Pause sicher. Neuzugang Matthias Faisst erzielte in der Schlussminute der ersten Halbzeit seinen ersten Treffer im HSC-Dress zum 16:11-Zwischenstand. Vorne war Liga-Topscorer Fabian Schneider mit acht Toren der auffälligste Spieler, hinten zeigte Torhüter Beco Perazic eine starke Leistung.

Spannung früh draussen
An den Kräfteverhältnissen änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nichts. Die favorisierten Grenzstädter hatten Spiel und Gegner jederzeit im Griff, ohne an die Leistungsgrenzen gehen zu müssen. Spätestens in der 45. Minute und der erstmaligen Zehntore-Führung (25:15) war die Suppe gegessen. Nach einer kurzen schwächeren Phase mit vier Gegentreffern in Serie setzte der HSC in der Schlussphase zur Kür an und schraubte das Verdikt mit 10:4 Toren zum 35:23-Endstand in die Höhe.

Zwei happige Aufgaben folgen
Nach dem ordentlichen Auftakt gegen die als Aussenseiter gehandelten Appenzeller folgen zwei deutlich anspruchsvollere Aufgaben. Zuerst trifft der HSC am Sonntag, 21. Januar, auswärts auf die sehr heimstarken Red Dragons Uster und dann folgt nur vier Tage später das mit Spannung erwartete Derby gegen den SC Frauenfeld in der Egelseehalle. Anpfiff am Donnerstag, 25. Januar, ist um 20.30 Uhr.

Irene Singer-Duhanaj setzt sich durch. (Bild: Foto Gaccioli Kreuzlingen)

Damen verloren gegen St. Gallen
Dass für die NLA-Frauen des HSC Kreuzlingen gegen den amtierenden Meister und Supercup-Sieger aus St. Gallen keine Punkte zu holen sein würden, war erwartet worden. Mit dem 24:38 blieben das Team von Tina Ertl aber resultatmässig trotzdem hinter den Erwartungen zurück.

Für die HSC-Damen stehen noch drei Hauptrundenpartien auf dem Programm. Am nächsten Freitag rechnen sich die Kreuzlingerinnen beim Gastspiel in Zürich eine realistische Chance auf den vierten Saisonerfolg aus. Danach folgen die schwierige Aufgabe beim Tabellenvierten Thun und zum Abschluss am Freitag, 26. Januar, das Heimspiel gegen Verfolger Yellow Winterthur. Anfang Februar beginnt dann die Relegationsrunde, an der die vier NLA-Teams aus Kreuzlingen, Winterthur, Herzogenbuchsee und Zürich sowie die beiden besten NLB-Teams die vier NLA-Plätze für die nächste Saison ausspielen.

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