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Alter Parkteil soll aufblühen

Salenstein – Die Stiftung Napoleon III möchte nach erfolgreicher Wiederherstellung der zentralen Parkanlage nun auch den östlichen Parkteil von Schloss Arenenberg restaurieren. Die Stiftung blickt optimistisch in die Zukunft.

Martin Huber, Christof Baumann und Heinrich Lang freuen sich auf das Projekt. (Bild: jl)

Vor zehn Jahren wurde der restaurierte, zentrale Parkteil am Schloss Arenenberg eröffnet. Im Zentrum der zweiten Restaurierungs-Etappe steht nun die Wiederherstellung des östlichen Parks am einstigen Wohnsitz des letzten Französischen Kaiser Napoleon III. Dazu gehört eine Bepflanzung des Serpentinenweges mit Bäumen, die Öffnung des eingedohlten Bachs zwischen Arenenbergstrasse und Kantonsstrasse, sowie eine Neuführung des Wanderwegs Mannebach-Ermatingen entlang des Parkplatzes. Ausserdem wird das Zelt (Pavillon) wieder in den Originalzustand versetzt und die Bogenbrücke, die den Eingang des Parkareals von Osten markiert, wird freigelegt.

 

Martin Huber, Direktor Bildungs- und Beratungszentrum Arenenberg stellt klar, dass es nicht nur um eine schöne Gestaltung des Parks, sondern auch um die Nutzung der landwirtschaftlichen Fläche und Produkte geht. So ist beispielsweise angedacht, die Wiesen von Schafen abweiden zu lassen.

Das Projekt soll rund 1,5 Millionen Franken kosten, teilt Christof Baumann, Präsident der Stiftung, mit. Finanziell erhofft sich der Vorstand wieder Unterstützung der Regierung, dem Bund und Privatpersonen. «Uns ist wichtig, dass das Projekt stark in der Bevölkerung verankert wird», bemerkt Baumann. Über die Homepage können Unterstützer deshalb auch virtuell Land (einen Quadratmeter für 100 Franken) und Bäume (900 Franken) des östlichen Parks kaufen. Ein Anliegen der Organisation ist es, den Park öffentlich zugänglich zu lassen.

Der Start des Projekts war gestern, 18. Januar. «Unter optimalen Bedingungen rechnen wir mit einer Fertigstellung im Jahr 2022», so Heinrich Lang, Vizepräsident. Die Stiftung ist zuversichtlich, die benötigten Gelder zu erhalten. Auch der Direktor des Museums blickt optimistisch auf das Projekt: «Die Landesgartenschau soll 2020 in Überling-en stattfinden. Das Interesse für die Gärten am Bodensee wird damit steigen. Eine schönere Steilvorlage kann man sich nicht wünschen.»

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