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Beim Aufsteiger in Zürich in extremis gepunktet

Handball – Dank eines Treffers von Katharina Winger zwei Sekunden vor Schluss sicherten sich die Kreuzlingerinnen gestern mit dem 26:26 in Zürich einen Punkt.

Der HSC konnte die keck aufspielenden Züricher (links) erst in der Schlussminute doch noch stoppen. (Bild: zvg)

Die Gastgeberinnen zeigten eine sehr couragierte Leistung und brachte den favorisierten HSC Kreuzlingen am drittletzten Spieltag der SPL1-Hauptrunde an den Rand einer Niederlage. Erst mit einem Kraftakt in den letzten 80 Sekunden wendete das Team nach einem Time-out von Trainerin Kristina Ertl den Tiefschlag dank zwei Treffern von Katharina Winger doch noch ab. Den Ausgleich erzielte die 22-jährige Rückraumshooterin zwei Sekunden vor der Sirene.

Zu viele Fehler
Die ersten 30 Minuten waren auf Kreuzlinger Seite geprägt von vielen Eigenfehlern. Bis zum 11:8 für Zürich in der 25. Minute mussten sich die Gäste bereits zehn technische Fehler notieren lassen. Dazu kam eine ungenügende Chancenauswertung. Nur elf der 19 Abschlüsse fanden den Weg ins Tor. Zur 13:11-Pausenführung der Zürcherinnen trug insbesondere deren Torfrau Veronica Leuenberger-Garcia mit einer starken Leistung bei. Sie kam auf eine hohe Abwehrquote von 39 Prozent. Beim HSC verzeichneten einzig Irena Singer-Duhanj (3 von 4) und Jacqueline Maier (3 von 5) eine ordentliche Wurfausbeute.

Auf und Ab zum Happy-end
Die Zürcherinnen verteidigten ihre Führung zu Beginn der zweiten Halbzeit erfolgreich. Aber der HSC kämpfte sich wieder heran, konnte zum 17:17 erstmals wieder ausgleichen und läutete damit eine packende Schlussviertelstunde ein. Nun lief auch die grossgewachsene Kreuzlinger Shooterin Katharina Winger so richtig warm. Die ehemalige deutsche Junioren-Nationalspielerin zeichnete mit sieben Treffern in der 2. Halbzeit zusammen mit der in der Schlussphase eingewechselten Torfrau Andjela Roganovic (fünf Paraden) hauptverantwortlich dafür, dass der HSC trotz erneutem Dreitore-Rückstand (50./23:20) den Kopf schlussendlich doch noch aus der Schlinge ziehen konnte.

Vor den beiden restlichen Partien der NLA-Hauptrunde liegen die fünftplatzierten Kreuzlingerinnen damit wieder zwei Punkte vor Yellow Winterthur. Diese beiden Teams treffen am Freitag, 27. Januar, in der Egelseehalle zum Abschluss direkt aufeinander. GC Amicitia Zürich konnte mit dem Remis gegen den HSC zumindest die rote Laterne wieder an Mitaufsteiger Herzogenbuchsee abgeben.

Für den HSC geht es am nächsten Samstag, 17 Uhr, mit dem Auswärtsspiel gegen den Finalrunden-Teilnehmer DHB Rotweiss Thun weiter. Für einen Punktgewinn bedarf es aus Kreuzlinger Sicht einer Topleistung.

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