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Starker 5. Rang

Handball – Das Team von Cheftrainerin Kristina Ertl schliesst die NLA-Hauptrunde mit einem 27:24-Heimsieg über Winterthur ab. Damit belegt der HSC Kreuzlingen den 5. Rang und steigt als Favorit in die Auf-/Abstiegsrunde NLA/NLB.

Mit einem Sieg sichterten sich die Damen des HSC Kreuzlingen den 5. Rang. (Bild: archiv)

Es war ein positiver Abschluss einer erfreulichen Hauptrunde. Der HSC Kreuzlingen realisierte am 14. Spieltag vor eigenem Publikum gegen Verfolger Yellow Winterthur seinen vierten Saisonerfolg. Gleichzeitig unterstrichen die Thurgauerinnen ihre Ambitionen, sich in ihrer zweiten NLA-Spielzeit als bestes Team hinter den vier unangefochtenen Finalrunden-Teilnehmern aus Nottwil, St. Gallen, Zug und Thun etablieren zu wollen.

Der HSC steigt mit einigem Selbstverstrauen in die zehn Partien umfassende Auf-/Abstiegsrunde gegen die Ligakonkurrenten Yellow Winterthur, HV Herzogenbuchsee, GC Amicitia Zürich und die beiden Herausforderer aus der zweithöchsten Spielklasse, die HSG Leimental und die SG Yverdon & Crissier. Die finale Meisterschaftsphase beginnt für alle Teams wieder bei null. Die vier besten Teams der Auf-/Abstiegsrunde spielen in der nächsten Saison in der SPAR Premium League 1. Am ehesten wird der HSG Leimental zugetraut, eines der bisherigen NLA-Teams aus der höchsten Spielklasse verdrängen zu können.

Späte Entscheidung
Es war das erwartet ausgeglichene Derby zwischen dem HSC Kreuzlingen und Yellow Winterthur, welche sich bereits im Hinspiel (27:27) ein packendes Duell lieferten. Die Zürcherinnen erwischten den besseren Start und lagen nach knapp 18 Minuten mit drei Toren vorne. Doch der HSC steigerte sich in der Folge nachhaltig und wendete das Blatt mit vier Treffern in Serie zum 11:10. Auch dank Paraden von Torfrau Andjela Roganovic bauten die Thurgauerinnen ihren 14:12-Pausenvorteil nach dem Seitenwechsel trotz einer Unterzahl sogar noch aus. Ein Team-Timeout von Yellow-Trainer Fabian Schäfli beim Stand von 18:15 brachte den HSC aber wieder aus dem Tritt. Zweieinhalb Minuten später stand es bereits 18:18. In einer spannenden Schlussviertelstunde behielten die Kreuzlingerinnen dann aber das bessere Ende doch noch für sich. Daran hatte Rückkehrerin Katja Sivka mit zwei Treffern in Folge einigen Anteil. Das 23:19 durch Mobiliar-Topscorerin Martina Strmsek acht Minuten vor Schluss war wegweisend. Yellow kämpfte zwar weiter, konnte aber nie mehr näher als bis auf zwei Treffer aufschliessen. Erfolgreichste Schützinnen der Partie waren Katharina Winger (HSC) mit acht und Nicoline Berthelsen (Yellow) mit sechs Treffern.

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