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Zu starkes Gegenteam

Volleyball – Am Samstag mussten sich die Kreuzlingerinnen im heimischen Remisberg mit 1:3 geschlagen geben. Die jungen Jonerinnen zeigten ein starkes Spiel und gewannen verdient.

Gegen ein starkes St. Gallen mussten die Damen von Pallavolo eine Niederlage einstecken (Bild: zvg)

Die Pallavolo-Damen mussten mit einem Schrumpfteam antreten. Nicht nur berufliche Abwesenheiten, auch Krankheit und Verletzung schwächte das Heimteam. Nichts destotrotz wollten die Kreuzlingerinnen ihrem zahlreichen Anhang ein gutes Spiel zeigen.

Der Start in den ersten Satz verlief jedoch harzig. Die jungen Jonerinnen schöpften ihr ganzes Können aus und brachten die Damen um Coach Georgieva zur Verzweiflung. Ein ums andere Mal verspickten die starken Aufschläge der Gegner und Kreuzlingen fand kein Rezept dagegen. So mussten sie den ersten Satz klar mit 15:25 abgeben.

Die Standpauke in der Pause verfehlte indes seine Wirkung nicht. Wie verwandelt standen die Kreuzlingerinnen nun auf dem Feld und schmetterten, den nun ihrerseits verunsicherten Jonerinnen, den Ball um die Ohren. Durch starke Aufschläge und sehenswerte Punkte am Netz spielten sich die Damen um Coach Georgieva in einen Rausch und führten beim zweiten gegnerischen Time-Out mit 13:7. Der Vorsprung wuchs weiter an. Und für einmal konnte das Heimteam seinen Vorsprung halten und den Satz verdient und klar mit 25:16 gewinnen.

Nun wollte man die Pace hochhalten. Was dann passierte, konnte sich wohl kaum ein Zuschauer, sowie die Spielerinnen erklären. Wieder verunsicherte das junge Gegnerteam die Kreuzlingerinnen mit starken Aufschlägen und der erste Satz wiederholte sich. Dadurch gelang auch am Netz nicht mehr all zu viel. Ein 1:8 Rückstand war die Folge. Der Gegner erhöhte seinen Vorsprung auf 5:16 und die Kreuzlingerinnen konnten nicht mehr reagieren. Das Satzresultat war mit 12:25 schlussendlich erschreckend schlecht.

Der vierte Satz begann sehr vielversprechend und die Kreuzlingerinnen konnten einen 5:2 Vorsprung bejubeln. Starke Aufschläge des Gästeteams brachte die altbekannte Unsicherheit aber schnell wieder zum Vorschein. Was dann folgte, war eine Demonstration. Die Damen um Coach Georgieva fanden nicht mehr zurück ins Spiel und mussten Punkt um Punkt verloren geben. Gelang dem Heimteam einmal eine schöne Annahme, scheiterten sie am Block oder konnten in der Verteidigung den Ball nicht mehr retten. Jona spielte clever und verwertete den Matchball zum 25:14 und somit zum 1:3 Sieg.

Die Niederlage brachte das Mittelfeld der 1. Liga wieder näher zusammen und verspricht für die letzten drei Spiele noch viel Spannung. Seit diesem Samstag ist nun sicher, dass die Kreuzlingerinnen auch in der nächsten Saison wieder in der 1. Liga angreifen können. Der Ligaerhalt ist definitiv gesichert. Nun gilt es in den kommenden Spielen einen Platz in der vorderen Hälfte zu ergattern.

Am nächsten Samstag (3. Feburar, 16 Uhr, Turnhalle Guntershausen) spielen die Pallavolo-Damen im Kantonsderby gegen den VBC Aadorf. Am Sonntag folgt dann das Heimspiel gegen den TV Lunkhofen (4. Februar, 14 Uhr, Remisberg). Gegen beide Teams hat das Team um Coach Georgieva noch eine Rechnung offen.

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