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Zwischen Jubel und Entsetzen

Gottlieben – Am Freitag. 9. Februar, ab 20 Uhr liest die Schauspielerin Heidi-Maria Glössner im Bodman-Literaturhaus aus dem Buch «Übung im Torkeln entlang des Falls». Der Herausgeber Charles Linsmayer im Gespräch mit der Autorin Helen Meier.

Das kleine Literaturhaus in Gottlieben. (Bild: zvg)

Seit 30 Jahren birgt Charles Linsmayer in der Reihe «Reprinted by Huber» versunkene Schätze und vergessene Autorinnen und Autoren der Schweizer Literatur. In dem aktuell erschienenen 34. Band «Übung im Torkeln entlang des Falls» macht er uns massgebliche Erzähltexte von Helen Meier neu zugänglich. Ihre Figuren zeigen als Gefährdete zwischen Jubel und Entsetzen in einer Welt, in der sich die Wucht des Todes mit der Ekstase und den Qualen der Liebe verbindet. Wie eng der eigenwillige literarische Kosmos mit dem Leben der Autorin verknüpft ist, zeigt Linsmayers Helen-Meier-Biographie im Anhang.

 

Autorin Helen Meier. (Bild: Yvonne Böhler)

Helen Meier, geboren 1929 in Mels SG. Lebt nach Jahren als Sonderschullehrerin in Trogen AR. Seit ihrem späten Debüt mit «Trockenwiese» (1984) machte sie sich mit «Das einzige Objekt in Farbe», «Das Haus am See», «Lebenleben», «Nachtbuch», «Die Novizin», «Letzte Warnung», «Liebe Stimme» und «Schlafwandel « einen Namen als eine der eigenwilligsten und begabtesten Erzählerinnen der modernen Schweiz.

Charles Linsmayer ist Feuilletonredaktor und Herausgeber unter anderem der Reihe «Reprinted by Huber» mit mittlerweile 30 Bänden bedeutender Werke der Schweizer Literatur aus allen vier Sprach- und Kulturkreisen. Er erhielt zahlreiche Preise beispielsweise 2017 den Spezialpreis für Literaturvermittlung des Bundesamts für Kultur.

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