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Das Ende des Schweizerfernsehens

Kreuzlingen – Die Absicht der No-Bilagg Initiative ist nicht ganz klar. Ehrlich wäre die Frage: «Wollen sie das Schweizer Fernsehen ja oder nein. Schliesslich es geht um die Frage. (Dino-Gerardo Lioi)

(Bild: archiv)

Die Initiative verlangt eine Änderung des Verfassungsartikels und verbietet das Einziehen von Fernsehgebühren. Ohne Geld kann man keine Fernsehsendungen produzieren. Es gibt die Privaten, die sich jetzt bereit die Hände reiben, der Schuss geht aber hinten raus. Ohne Gebühren kommt das Ende des Schweizer Fernsehens. Die Privaten haben kein Interesse in Informationssendungen zu investieren. Mit Werbung allein kann man keine Tagesschau produzieren. Man muss bereit sein bei der Tagesschau drei Unterbrechungen durch Werbung in Kauf zu nehmen,  aber die Unterbrechungen durch Werbung sind jetzt schon lästig. Ohne Gebühren kommt das Ende des Schweizer Fernsehens. Die Hoffnung, dass es irgendwie weiter geht bleibt nur ein Illusion. Allein mit Privatanbietern verdoppeln sich mindestens die Kosten, das ist ganz klar. Die No-Billag Initiative ist ein mogelpack und verdient ein wuchtiges NEIN. Ich bin überzeugt der Stimmbürger wird sie abschmettern. So eine Abstimmung sollte nicht mal erlaubt sein.

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