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EVP ist sich einig

Kreuzlingen – Die EVP gibt für die Abstimmungen zum Hallenbad Egelsee und zur Romanshornerstrasse die Ja-Parole aus. Abstimmungstermin ist der 4. März.

An der Parteiversammlung der EVP vom 5. Januar waren sich die Mitglieder für einmal einig: Einstimmig beschlossen sie, an der kommenden Abstimmung am 4. März ein Ja zum Kreuzlinger Hallenbad und ein Ja zur Sanierung der Romanshornerstrasse in die Urne zu legen.
«Das Schwimmbad nützt der ganzen Bevölkerung und allen Altersschichten», zeigte sich Ortsparteipräsidentin Brigitte Haldimann-Stettler anlässlich der Parolenvorstellung gegenüber der Presse überzeugt. Für sie ist klar: Der Ausbau wird die Wasserzeit für alle erhöhen können. Denn aktuell sei das Bad zu bestimmten Zeiten schon sehr voll. Auch Technik und umweltfreundliches Energiekonzept finden ihren Gefallen.

Gemeinderat Thomas Leuch freut es, dass sich die umliegenden Gemeinden stärker als beim Vorgängerprojekt einbringen. Dieses sei zu stark auf den Schwimmsport fokussiert gewesen. «Jetzt spannt die Region zusammen, und das ist richtig so», sagte Leuch. Für Stadtrat Thomas Beringer, der als Mitglied der Exekutive sowieso voll für die geplante Sanierung und Erweiterung des Egelseebads eintritt, handelt es sich um ein «Vorzeigeprojekt» mit sehr gutem Eigenverbrauchswert und schlanken Betriebskosten.

Bereits als die Romanshornerstrasse vor einem Jahr das erste Mal vors Volk kam, hatte die EVP die Ja-Parole ausgegeben. Parteiintern habe es damals aber mehrere Zweifler gegeben, so Haldimann-Stettler. Diese kritisierten mangelnde Sicherheit für Velofahrer. «In die erneute Vorlage sind Kritikpunkte von denen, die die Botschaft 2017 ablehnten, sehr schnell eingearbeitet worden», lobte Haldimann. «Etwa die viel kritisierte 30er-Zone, die Fahrbreite der Strasse, die Parkplätze im Quartierzentrum oder die Verlegung der Bushaltestelle.» Positiv sei weiterhin, dass Bundesgelder aus dem Agglomerationsprogramm weiterhin möglich seien und dass der Dorfkern Kurzrickenbach eine Aufwertung erfährt.

Man komme ja um eine Sanierung auch gar nicht mehr umhin, gab Leuch zu bedenken. «Der schlechte Zustand der Strasse ist für alle sichtbar.»

Die EVP sieht in beiden Botschaften, die am 4. März zur Abstimmung gelangen, mehrheitsfähige Vorlagen und hofft, dass beide Projekte vom Stimmvolk angenommen werden.

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