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Geglückter Auftakt für Kreuzlinger NLA-Frauen

Handball – Die Kreuzlingerinnen haben ihren Auftrag erfüllt: Mit dem 33:20 in Yverdon starteten sie überzeugend in die Auf-/Abstiegsrunde NLA/NLB.

Mit einem 33:20 in Yveron starteten die Frauen des HSC in die Auf/Abstiegsrunde. (Bild: archiv)

Die fünftbeste Mannschaft der NLA-Hauptrunde gegen den zweitbesten NLB-Vertreter in der Auf-/Abstiegsrunde. Der HSC Kreuzlingen nahm die rund zweistündige Fahrt ans westliche Ende des Neuenburgersees als klarer Favorit in Angriff. Allerdings wussten die Thurgauerinnen spätestens seit dem Cup-Krimi gegen Leimental, dass man die beiden unterklassigen Herausforderer tunlichst nicht unterschätzen sollte.

Kräfteverhältnisse früh aufgezeigt
Entsprechend konzentriert ging das Team von Cheftrainerin Kristina Ertl an die Herausforderung heran. Mit einem Blitzstart und sechs Treffern in Serie legte der HSC bis zur 17. Minute auf 12:4 vor. Insbesondere gegen Pashke Marku mit ihren Gegenstössen und Katharina Winger fanden die Romands keine wirksames Mittel. Marku mit sieben und Winger mit vier Treffern, davon drei verwandelte Penalties, zeichneten offensiv hauptverantwortlich dafür, dass sich das Kräfteverhältnis auch auf der Anzeigetafel abbildete. Noch vor der Pause lagen die Gäste – auch dank einer starken Abwehrleistung – erstmals mit zehn Treffern vorne. Ihren Beitrag zur klaren 18:8-Halbzeitführung leistete ebenso Torfrau Andjela Roganovic, die sich nach einem verhaltenen Beginn klar zu steigern vermochte und eine hohe Abwehrquote (53 %) realisierte.

Nie mehr in Bedrängnis
Die Kreuzlingerinnen hielten den Herausforderer auch in der zweiten Halbzeit jederzeit unter Kontrolle und resultatmässig auf Distanz. Dies obschon Trainerin Ertl aufgrund des klaren Vorsprungs die eine oder andere taktisches Variante ausprobierte. Unter anderem gab Nelly Biegel nach einer langen Verletzungspause ihr Comeback. Bereits nach 40 Minuten und einem 22:10-Vorteil für den HSC stellte sich die Frage nach dem Sieger nicht mehr. Die Gastgeberinnen kämpften zwar weiter, kamen aber nie mehr näher als bis auf zehn Treffer heran. Dank eines gelungenen Endspurts entschied der Favorit schliesslich auch die zweite Halbzeit mit 15:12 zu seinen Gunsten. «Die Mannschaft hat eine sehr ordentliche Leistung abgeliefert,» blickt Ertl auf eine Partie zurück, in der ein deutlicher Klassenunterschied festzustellen war.

Cup-Revanche am nächsten Samstag
Am 2. Spieltag der Auf-/Abstiegsrunde NLA/NLB gastiert am nächsten Samstag die HSG Leimental in der Kreuzlinger Egelseehalle. Die Baslerinnen hatten den HSC im Cup-Viertelfinal richtig gefordert und gaben den Überraschungscoup erst in der Schlussphase aus der Hand. Die aufstiegswillige Spielgemeinschaft aus drei Vereinen (Binningen, Oberwil und Therwil) zeigten auch in ihrem Startspiel gegen Yellow Winterthur zumindest eine Halbzeit lang eine starke Leistung. Nach dem 22:16 zu Beginn der zweiten 30 Minuten erlitt das Spiel der HSG allerdings einen unerklärlichen Bruch. Am Ende ging das favorisierte Yellow mit einem 37:33 (15:21)-Sieg vom Feld. Man darf gespannt sein, wie gut Leimental diese Heimniederlage bis am nächsten Samstag verdaut hat. Für den HSC spricht auch seine Heimstärke. In der NLA-Hauptrunde hat das Team von Kristina Ertl sämtlich Heimspiele gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte gewonnen. Die Partie wird am nächsten Samstag um 18 Uhr angepfiffen.

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