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Weinfest nur noch mit Eintritt

Konstanz – Wegen Sicherheitsauflagen und Einlasskontrollen verlangen die Organisatoren des Konstanzer Weinfests dieses Jahr Eintritt. Der Fest-Pin soll drei Euro kosten, ist übertragbar und an allen vier Festtagen gültig.

Viel los am Weinfest. (Bild: Sven Jaenecke)

Es geht nicht mehr anders: Wenn vom 25. bis 28. Juli das 42. Konstanzer Weinfest auf dem Stephansplatz stattfindet, wird es zum ersten Mal Einlasskontrollen geben. «Das hat die Stadt Konstanz gefordert», sagt Organisator Stefan Müller gegenüber dem Anzeiger. Ausserdem wird von 16 bis 23 Uhr ein Eintritt von drei Euro erhoben. Kinder bis einschliesslich 15 Jahren müssen nichts bezahlen, ausserdem wird am Kindernachmittag am Samstag der Eintritt ebenfalls frei sein. Dafür wird man – das ist momentan geplant – einen Fest-Pin oder Bändel erhalten, der übertragbar und an allen Tagen gültig ist. Eine Lösung mit einem Probierglas als Eintrittsausweis, wie es etwa seit vielen Jahren in Meersburg üblich ist, kommt für Konstanz nicht in Frage. «Wir haben keine langfristigen Verträge für die Ausrichtung des Weinfests», sagt Müller. Deshalb wäre es ein Risiko, wenn man etwa zu viele Gläser bestellt und darauf sitzen bleiben würde.

So werden wieder die Standbetreiber, viele davon Vereine, die Gläser verkaufen und damit ihre Kassen aufbessern. «Wir verzichten auf unseren Anteil am Glas», sagt Müller. Dadurch werde es in diesem Jahr mit 2,50 Euro 50 Cent billiger.

Standbetreiber einverstanden
Die Standbetreiber wurden über die Pläne bereits informiert. Sie hätten, so Müller, positiv reagiert. Er selbst hofft, dass die Gäste ebenfalls Verständnis für die Neuerung haben. Die Sicherheitsbestimmungen seien für 2018 noch einmal verschärft worden. Schon im vergangenen Jahr stand das Weinfest auf der Kippe, da sich die Veranstalter immer weniger in der Lage sahen, die Sicherheitsauflagen zu erfüllen. Müller sieht nun eine Chance: «Durch die Einlasskontrollen wissen wir jederzeit, wer auf dem Platz ist und wie viele Besucher gleichzeitig da sind. So werde es auch weniger Gedränge geben. «Das wird die Qualität des Fests erhöhen», so Müller. Auch das Sicherheitsgefühl vieler Gäste werde dadurch verbessert.

Betreten kann man das Festgelände künftig nur noch am Hotel Zeppelin und an der Stephanskirche/Ecke Wessenbergstrasse. Gläser aus den Vorjahren dürfen auch weiterhin mit aufs Festgelände gebracht werden.

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