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Die Talfahrt geht weiter

Handball – Die 1.-Liga-Männer können ihre Talfahrt auch in Appenzell nicht stoppen und kassieren beim 24:26 die dritte Finalrunden-Niederlage in Serie.

Die Kreuzlinger, unter Trainer Andi Dittert, unterlagen ihren Gegnern (Bild: Gaccioli)

Nicht wenige HSC-Anhänger dürften sich verwundert die Augen gerieben haben, als sie das Schlussresultat der sonntäglichen Partie in Appenzell gesehen haben. Gegen eine Mannschaft, die nur hauchdünn überhaupt den Einzug in die Finalrunde geschafft und in den Direktbegegnungen mit dem HSC Kreuzlingen dreimal mit zehn, 14 und 13 Treffern Differenz den Kürzeren gezogen hatte, ging das Team von Trainer Andi Dittert am 7. Spieltag leer aus. Ja, der von vielen im Vorfeld als Aufstiegsfavorit gehandelte HSC lag vor 326 Zuschauern in der Wührehalle nicht ein einziges Mal in Führung. «Da fehlen mit einfach die Worte…» sprach einer der mitgereisten treuen HSC-Fans kurz nach dem Schlusspfiff sichtlich frustriert Klartext.

Am anderen Ende der Gemütsskala stehen die Appenzeller und ihr Trainer Enver Koso. Sie feierten gegen den Tabellenzweiten aus der Grenzstadt ihren zweiten Sieg in Serie und schafften damit den Anschluss ans hintere Mittelfeld.

Weil die Gruppe 1 extrem ausgeglichen ist, verbleibt der HSC Kreuzlingen auf dem zweiten Tabellenplatz, der am Ende die NLB-Playoff-Teilnahme bedeutet. Allerdings liegen die Seen Tigers Winterthur und der SC Frauenfeld nach Verlustpunkten gerechnet eine Nasenlänge vor dem HSC.

Heimspiel gegen Schlusslicht
Dem HSC bietet sich am nächsten Samstag im Heimspiel gegen den abgeschlagenen und punktelosen Tabellenletzten Uster vielleicht die allerletzte Chance, mit einem Sieg das Ruder nochmals herumzureissen. Die Partie in der Sporthalle Egelsee wird um 18 Uhr angepfiffen.

 

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