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Dramatisches Derby

Fussball – Kreuzlingen verliert die Partie gegen den Kantonsrivalen Frauenfeld mit 1:4. Beide Teams kämpfen mit Abstimmungsproblemen. Gleich drei Kreuzlinger sehen rot.

Beim Derby gegen Frauenfeld verlor der FC Kreuzlingen deutlich. (Bild: Gaccioli)

Nach der langen Winterpause warteten die zahlreich erschienen Zuschauer gespannt auf den ersten Auftritt ihrer Mannschaften. Beide Teams starteten verhalten in die Partie. Bei den Kreuzlingern stimmte so einiges nicht zusammen. Viele Pässe fanden nicht ihr Ziel, der Spielaufbau war zäh und auch nach vorne lief wenig. Die Frauenfelder standen defensiv sehr gut und erschwerten es den Gastgebern zu guten Tormöglichkeiten zu kommen. Nach knapp einer halben Stunde brachte ein schnell ausgeführter Freistoss die Gäste in Führung. Burak Erdal schnappt sich den Abpraller und versenkte diesen gekonnt in den gegnerischen Maschen.

Nach dem Tee kamen die Platzherren etwas spritziger auf den Platz zurück. Kurz nach Wiederanpfiff versenkte Marco Soares das Leder locker ins linke untere Eck des Frauenfelder Kastens. Dieser Anschlusstreffer verlieh der Partie etwas mehr Schwung. Nachdem knapp sechzig Minuten gespielt waren, nahm das Drama seinen Lauf. Erst wurde Lucian Dodes vorzeitig unter die Dusche geschickt, wenig später tat es ihm Kevin Schröder gleich. Die Emotionen kochten hoch. Die Ortancioglu-Truppe fühlte sich mal wieder von dem Unparteiischen benachteiligt. Die Spieler wie auch die Trainerbank machten ihrem Ärger Luft.

Dabei stand es ja zu diesem Zeitpunkt erst 1:1. Mit etwas Ruhe und Geduld hätten die Kreuzlinger allenfalls diese Partie ohne weiteres Gegentor über die Runden gebracht. Doch es kam wie es kommen musste. Erst erzielte Frauenfeld den zweiten Treffer und wenig später flog mit Marco Soares der dritte Grün-Weisse vom Platz. Die Gäste wussten danach mit der dreifachen Überzahl nicht viel anzufangen. Obwohl die Frauenfelder mehr als genug Lücken in den gegnerischen Reihen vorfanden, wurde planlos nach vorne gespielt und gute Tormöglichkeiten leichtsinnig vergeben. Die Grün-Weissen hatten sich unterdessen wieder gefangen und versuchten mit der stark reduzierten Truppe die Partie irgendwie über die Runden zu bringen. Das gelangt lange gut, doch es kostete auch sehr viel Kraft. Das nutzen die Frauenfelder kaltblütig aus und erzielten kurz vor Schluss noch zwei weitere Tore.

Für die Kreuzlinger gilt es nun diese Partie schnell abzuhaken und den Fokus auf die nächste schwierige Aufgabe zu lenken – kommenden Samstag treffen die Hafenstädter auswärts auf den Leader Linth.

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