/// Rubrik: Stadtleben | Topaktuell

Der Funke springt nicht auf den Boulevard über

Kreuzlingen – Das Quartier Bodan ist am stärksten von dem neuen Verkehrsregime im Boulevard betroffen. An der Generalversammlung des Quartiervereins Bodan gab es erste Rückmeldungen dazu. Die 1. Augustfeier wird dieses Jahr auf der Hauptstrasse stattfinden, mit vielen Höhepunkten aber ohne Funken und Feuerwerk.

Seit der Gründung dabei: Verena Keller war seit 30 Jahren Mitglied. Der neu gewählte Präsident Bernard Roth dankte ihr für die Mitarbeit im Vorstand. (Bild: ek)

«Wir sind der jüngste und mit 170 Mitgliedern auch kleinste Quartierverein, aber dennoch spielt sich das halbe Stadtgeschehen in unserem Viertel ab», zeigte Bernard Roth die Bedeutung des Bodanquartiers für Kreuzlingen auf. Der an diesem Abend frisch gewählte Präsident führte durch das vergangene Vereinsjahr und bot einen Ausblick auf die kommenden Anlässe, wie den monatlichen Stammtisch oder die Stadtführungen durchs Quartier.

Höhepunkt des Jahresprogramms wird die 1. Augustfeier sein, welche dieses Jahr am Boulevard stattfindet. «Ein Festzelt mit Musik, Prix Kreuzlingen und Unterhaltung», stellte Vorstandsmitglied Urs Engeli die Bundesfeier vor. Kabarettist Ralf Schlatter wird die Festrede halten. Ein offizielles Feuerwerk samt Funken wird es indes nicht geben. «Raketen und Vulkane sind im Stadtzentrum nicht erwünscht», begründete Engeli die Entscheidung. Stattdessen sollen Musiker und Zauberer für Unterhaltung sorgen.

Brennendes Interesse zeigten die Mitglieder auch an der neuen Verkehrsführung im Boulevard. Mehrere Telefonate hätten Roth erreicht, auch an der Versammlung gab es Wortmeldungen. Das die neue Signalisation Auswirkungen zeigte, war unbestritten. Vize-Stadtpräsidentin Dorena Raggenbass konnte schon erste Zahlen liefern: «Der Durchgangsverkehr auf dem Boulevard mit täglich 8000 Autos hat sich auf 5500 reduziert.» Präsident Roth warnte davor, voreilige Schlüsse zu ziehen und erst einmal die Zwischenbilanz abzuwarten.

Eine weitere Veränderung könnte das Quartier durch die derzeitige Zonenplanrevision erfahren. Mitglied Peter Lindt ermunterte seine Nachbarn dazu, die Entwicklungen mitzuverfolgen. «In der neuen Wohn- und Gewerbezone soll Lärmstufe drei gelten. Das ist schon ziemlich laut», so Lindt.
Zum Schluss wurde noch Revisorin Verena Keller verdankt. Seit der Gründung des Vereins 1988 war sie Mitglied und hat dem Verein stets tatkräftig unter die Arme gegriffen.

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