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Klarer Heimsieg macht Hoffnung

Handball – Dank des 30:24-Heimsiegs über den TV Muri bleibt der HSC Kreuzlingen in Tuchfühlung mit einem NLB-Playoff-Platz.

Im dritten Spiel mit Marcel Keller gelang der zweite Sieg. (Bild: Gaccioli)

In der Tabelle der 1.-Liga-Finalrunde belegen die Kreuzlinger zwar drei Zähler hinter Leader Wädenswil den zweiten Platz, doch nach Verlustpunkten gerechnet liegen auch noch die Seen Tgiers Winterthur vor dem HSC. Dahinter folgen Appenzell und der SV Fides St. Gallen. Diese fünf Teams werden mit grosser Wahrscheinlichkeit die beiden NLB-Playoff-Tickets unter sich ausmachen. Dagegen dürfte der SC Frauenfeld am Samstag mit dem 24:28 in St. Gallen seine letzte Chance verspielt haben.

Starke Viertelstunde genügte
Nach der ersten Halbzeit, in der beide Teams deutlich unter ihren Möglichkeiten blieben und viele Fehler begingen, hatten die Thurgauer die Nase mit 12:10 knapp vorne. Die Freiämter lagen nur einmal vorne, nämlich beim 0:1 durch den wurfgewaltigen Jonas Heusi. Wegweisend war dann die ersten Viertelstunde nach der Pause. Während sich die Kreuzlinger in jeder Hinsicht markant steigerten und zeigten, zu welcher Performance sie grundsätzlich fähig sind, gelang den nur mit acht Feldspielern angetretenen Gästen fast gar nichts mehr. Bis zum Team-Timeout von Muri-Trainer Claude Bruggmann in der 42. Minute zog der HSC mit 11:2 Toren wegweisend auf 21:12 davon. Die Entscheidung in dieser Partie zweier Teams, die vor dem Anpfiff nur zwei Punkte auseinander gelegen hatten, war damit schon früh gefallen. Zumal Muri eine Viertelstunde vor Schluss eine allerletzte Chance vergab, wieder etwas näher heranzukommen. In einer gut 100-sekündigen doppelten Überzahl gelang den Gästen kein einziges Tor. Stattdessen stellte Noah Meisinger, der nach seinem Comeback zu Beginn der Finalrunde immer besser in Form kommt, mit dem 24:15 (48.) die Weichen endgültig. So konnte es sich der HSC, der im dritten Spiel unter dem neuen Trainer Marcel Keller seinen zweiten Sieg feierte, in der Schlussphase leisten, einen Gang zurückzuschalten.

Als beste Torschützen etablierten sich beim 30:22 die beiden Rechtsaussen Fabian Schneider (HSC, 10 Treffer) und Liga-Topscorer Carlo Femiano (Muri, 8 Treffer). Beim Sieger verdienten sich auch Marcel Briegmann und Noah Meisinger sowie Torhüter Holger Hug mit 16 Paraden (Abwehrquote 46 %) sehr gute Noten.

Spitzenspiel in St. Gallen
Am nächsten Mittwoch gastiert der HSC bei Verfolger SV Fides St. Gallen. Die Olmastädter haben sich mit dem 28:24 über den SC Frauenfeld ihre Chance gewahrt, vielleicht doch noch ein Wort bei der Vergabe der beiden NLB-Playoff-Tickets mitreden zu können. Damit dies so bleibt, benötigen sie am viertletzten Spieltag aber zwingend auch einen Heimsieg über den Erzrivalen vom Bodensee. Der Anpfiff im Athletic-Zentrum St. Gallen erfolgt um 20.30 Uhr.

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