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Föderkurs für begabte Kinder

Thurgau – Für besonders interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler führt der Kanton Thurgau einen dreijährigen Pilotversuch durch: Am kommenden Sonntag öffnet das Anmeldefenster für die Atelier-Kurse des Herbstsemesters 2018/2019. Neu gibt es zwei Alterskategorien.

Was passiert, wenn Luft ins Wasser geblasen wird? Zwei Schüler im BBF-Atelier «Wir bauen ein Segelboot». (Bild: zvg)

Am kommenden Sonntag, direkt zum Ende der Frühlingsferien, startet das Anmeldefenster für die neuen BBF-Angebote. Auf der Website www.bbf.tg.ch können sich interessierte Eltern, Schülerinnen und Schüler bereits jetzt über das Kursprogramm informieren. Ab 15. April kann man sich online für die Kurse anmelden: Anmeldefenster Ateliers: 15. April (ab 18 Uhr) bis 28. April 2018 Anmeldefenster Impulstage: 29. April (ab 18 Uhr) bis 13. Mai . Die Ateliers haben zum Ziel, eine intensive Förderung für ausgewählte Schülerinnen und Schüler zu bieten, während die Impulstage das Interesse und die Begabungen einer breiteren Schälerschaft fördern wollen Die Inhalte der Angebote gehen über den regulären Schulstoff hinaus und werden möglichst fächerübergreifend gestaltet. Für die Teilnahme an den Impulstagen können sich die Schülerinnen und Schüler direkt anmelden, für die Atelier-Anmeldung ist ein Motivationsschreiben sowie eine Empfehlung der Klassenlehrperson erforderlich.

Im Herbstsemester 2018/2019 wird das BBF-Kursprogramm neu in zwei Alterskategorien geführt: 5. bis 7. Klasse, sowie 7. bis 9. Klasse. Damit sollen die Schülergruppen in den Förderkursen möglichst homogen sein. Durchgeführt werden die Ateliers und Impulstage von den neun Thurgauer Mittel- und Berufsfachschulen. Die Angebote sind vorerst für eine Pilotphase von drei Schuljahren geplant.

Erfolgreicher Start der ersten BBF-Kurse
Im laufenden Schulsemester werden elf Ateliers und 20 Impulstage durchgeführt – insgesamt nehmen bis zu den Sommerferien bereits über 500 Thurgauer Kinder an den BBF-Kursen teil. «Die ersten Rückmeldungen von Schülerinnen und Schüler, Eltern und auch Lehrpersonen sind überwiegend positiv», sagt Thomas Moll, Leiter der kantonalen BBF-Koordinationsstelle. Deshalb wird für das kommende Schuljahr eine leichte Erhöhung der Kursanzahl geplant. «Wir arbeiten mit sehr begrenzten Ressourcen, darum erfolgt der Ausbau schrittweise.»

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