/// Rubrik: Sport | Topaktuell

Playoff-Chancen mit einem Derbysieg wahren

Handball – Zum zweiten Mal innerhalb von zweieinhalb Wochen treffen die 1.-Liga-Männer des HSC Kreuzlingen am Samstag,14. April, auf den SV Fides St.Gallen. Anspiel ist um 18 Uhr.

HSC Kreuzlingen (Rot) gegen SV Fides St. Gallen in der Sporthalle Egelsee Kreuzlingen am Samstag 18. November 2017 (Bild: GACCIOLI KREUZLINGEN)

Drei Spieltage vor Abschluss der Finalrunde besitzt der HSC Kreuzlingen immer noch realistische Chancen auf Platz zwei. Nach dem Trainerwechsel von Andi Dittert zu Marcel Keller hat der HSC in vier Finalrunden-Partien nur einmal verloren. Als Tabellendritter liegt man in Lauerstellung. Allerdings bedarf es eines Husarenritts, um noch an einem der beiden Topteams vorbeiziehen zu können. Siege gegen Fides St. Gallen und zum Abschluss gegen die beiden Spitzenteams Seen Tigers Winterthur (Sa, 21. April, 18.30 Uhr, Eulachhalle 2B) und HC Wädenswil (Sa, 28. April, 19.30 Uhr, Egelsee) sind gefordert. Toll wäre aus Kreuzlinger Sicht natürlich eine «Finalissima» am letzten Spieltag gegen den letztjährigen NLB-Absteiger. Diese muss sich der HSC aber zuerst hart erarbeiten!

Drei Duelle – fünf Punkte
Den Anfang wollen die Hafenstädter im Derby gegen den SV Fides machen. Die St. Galler liegen ihnen grundsätzlich – obschon man zuletzt eine Niederlage nur in extremis und dank zwei Treffern in den letzten 30 Sekunden hat verhindern können. Die beiden vorangegangenen Saisonduelle hat der HSC hingegen jeweils sehr deutlich mit 26:18 und 32:25 zu seinen Gunsten entscheiden können. Damit wartet der SV Fides also immer noch auf den ersten Saisonerfolg über den HSC. Obschon sie als Tabellenfünfte nur zwei Punkte hinter dem HSC zurückliegen, haben die Olmastädter keine realistischen Chancen mehr auf ein Playoff-Ticket. Trotzdem wird das Team um Spielertrainer Alex Usik, der im Sommer 2014 vom NLA-Club TSV Fortitudo Gossau zum Erstligisten gewechselt hatte, mit Sicherheit alles versuchen, um die Kreuzlinger ebenfalls aus dem Playoff-Rennen zu kippen. Die Rivalität zwischen den beiden Teams ist traditionell gross.

Cleverness im Abschluss gefragt
Für die Kreuzlinger gilt es die Lehren aus dem glücklichen 20:20 vor zwei Wochen zu ziehen. Wie schon so oft scheiterten die Thurgauer primär an sich selbst – beziehungsweise an einer ungenügenden Chancenverwertung. So scheiterte man in der Startphase nicht nur zweimal vom Penaltystrich an Lukas Buff, sondern gab dem ehemaligen HSC-Torhüter auch in der Folge immer wieder die Möglichkeit, sich auszuzeichnen. Auf der anderen Seite zeigte das Team von Marcel Keller in der Abwehr eine sehr starke Leistung. Der HSC hatte das grosse Offensivpotenzial der St. Galler über weite Strecken sehr gut unter Kontrolle. Können die Kreuzlinger im Rückspiel ihr Defensivniveau halten und sich im Abschluss steigern, ist ein Heimsieg über den SV Fides St. Gallen keine «mission impossible». Und mit einem doppelten Punktgewinn brächte sich der HSC in eine durchaus spannende Position im Kampf um das zweite Playoff-Ticket. Alles andere als ein Derbysieg über den SV Fides würde allerdings das vorzeitige Aus der Playoff-Träume bedeuten.

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.