/// Rubrik: Leserbriefe | Topaktuell

«Mit em Gring durch d’Wand»

Leserbrief – So kommt es mir beinahe vor, was die Zukunft unseres Boulevards betrifft. Es wird nun wieder einen «runden Tisch» geben und es wird wieder diskutiert und diskutiert. Langwierige Umfragen und so weiter. (Hermann Merz, Kreuzlingen)

(Bild: pixelio)

Wie es auch bereits von einer alteingesessenen Firma an der Hauptstrasse (Modehaus Rudolf) klar und deutlich in einem Leserbrief kommuniziert wurde, sollte die Hauptstrasse die Hauptstrasse von Kreuzlingen bleiben. Man sollte irgendwann auch einmal den Mut haben, zuzugeben, dass die Idee der Prachtstrasse im eigentümlichen Sinn in Kreuzlingen einfach nicht umgesetzt werden kann. Verkehrsexperten (?) hin oder her. Was die Einkaufssituation im Ausland betrifft, wird es auch wieder bessere Zeiten geben. Davon bin ich überzeugt. Dann wird auch die Hauptstrasse und übrigens auch andere Strassen in Kreuzlingen, wieder richtig aufleben. Nur, wenn keine Geschäfte mehr vorhanden sind (ausgenommen vielleicht Banken, Immobiliengeschäfte, Mobiltelefonanbieter usw.), lockt sie den Konsumenten auch nicht mehr an. Die Stadt ist in der Pflicht, den Detaillisten, die nebst den Kosten für die Ladenlokale übrigens auch nicht wenig an Steuern berappen, Sorge zu tragen.

Ich wiederhole deshalb meine Meinung, wonach die Hauptstrasse wieder vollumfänglich für den Konsumenten (auch mit dem Auto) zur Verfügung stehen sollte. Und zwar aus allen Richtungen. Über den Entscheid, am Karussell vorbei eine Einbahnstrasse zu signalisieren, kann ich nach wie vor nur den Kopf schütteln! Welche Experten haben das entschieden? Zusätzliche kostenfreie Parkplätze sollten geschaffen werden; der Platz dafür ist ohnehin vorhanden. Und würde die Stadt manche Ausgaben für unnötige Sitzungen (z.B. für runde Tische oder eben, für die sogenannten Verkehrsexperten, usw.) für irgendwelchen Blumenschmuck oder für eine andere attraktive Ausschmückung am Boulevard ausgeben, hätte vermutlich auch niemand etwas dagegen. Geht man mit offenen Augen durch die Welt – und auch durch andere Städte – so ist man oftmals überrascht, welche anziehenden Ideen die Einwohner und auch die Stadtväter und -mütter dort verwirklichen. Man kann übrigens auch dann noch mit dem komfortablen E-Bike am Boulevard unterwegs sein und dabei seine Frau irgendwo bei der Arbeit besuchen.

 

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