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«Freiheit, die ich meine»

Kreuzlingen – Am Mittwoch, 18. April, 17 Uhr, findet im Museum Rosenegg eine Spezialführung statt. Die Witwe des 2017 verstorbenen Malers Boleslav Kvapil führt durch die Sonderausstellung «Freiheit, die ich meine».

Die Bilder von Boleslav Kvapil werden im Museum Rosenegg ausgestellt. (Bild: zvg)

Die Ereignisse des Prager Frühlings vor 50 Jahren zwangen den Maler Boleslav Kvapil, aus der Tschechoslowakei zu fliehen. Damit wurde er im Westen, wie viele andere Dissidenten und Künstler, zum Sprachrohr für die im Totalitarismus Verbliebenen. Das Werk des Künstlers nährt sich aus Erfahrungen von Repression und dem Leben in totalitären Regimen. Ein Lebensthema, das immer wieder in Kvapils Gemälden, Zeichnungen und Karikaturen Ausdruck findet, ist die Frage, wie innere Freiheit in äusserer Unfreiheit bewahrt und gelebt werden kann – ein Thema voller Aktualität.

Auf satirische, poetische und malerische Weise befasst sich Kvapil mit allen Spielarten des Allzumenschlichen und regt die Betrachter zum Schmunzeln und Nachdenken an. Informationen unter www.museumrosenegg.ch, info@museumrosenegg.ch oder +49 71 672 8151.

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