/// Rubrik: Leserbriefe | Topaktuell

Es reicht jetzt

Leserbrief – Lieber Jost Rüegg, um über all Deine politischen Ansichten zu diskutieren, hat es in der Rubrik Leserbriefe schlicht zu wenig Platz. Trotzdem möchte ich kurz auf den Boulevard zurückkommen. (Walter Bär, Kreuzlingen)

(Bild: archiv)

Ich bin relativ oft zu Fuss auf dem Boulevard unterwegs, manchmal auch in einem Gartenrestaurant anzutreffen. Dich habe ich jedoch noch nie, weder zu Fuss noch per Velo angetroffen. Auch bin ich Dir noch nie in einem unserer Stadtbusse begegnet. Dafür habe ich Dich letztes Jahr zweimal mit einem Deiner Autos den Boulevard runterfahren gesehen. Wasser predigen und Wein trinken tun seriöse Politiker nicht, dies gilt auch für Grüne. Du bist doch nun schon seit einiger Zeit pensioniert, aber das politisieren kannst Du zum Leidwesen der liberal denkenden Bürger leider nicht lassen. In der Stadt, ja sogar im ganzen Kanton, bist Du als Einsprecher und Verkehrsbehinderer bekannt und ärgerst seit Jahrzehnten die Mehrheit der Leute.

Es reicht jetzt! Mach endlich Platz für unsere jungen liberal und klar denkenden Politiker, die unsere Stadt für die Zukunft gestalten werden. Die können das!

Falls Du das politisieren trotzdem nicht lassen kannst, gewährt Dir vielleicht Dein Gesinnungsgenoss im Tessin Asyl. Dann könnt ihr gemeinsam die Tessiner über Tierhaltung, Pappelalleen und Verkehrsbehinderung belehren.

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One thought on “Es reicht jetzt

  1. schiesser

    Sehr geehrter Herr Bär, ich kenne Sie nicht und weiss deshalb auch nicht, wie alt Sie sind. Aber Ihre Meinung ist gewöhnungsbedürftig, nach Erreichen des Pensionsalters habe man gefälligst damit aufzuhören, politische Meinungen zu äussern, die Ihnen und „liberal denkenden Bürgern“ nicht gefallen (nebenbei: Wer definiert, was „liberal denkende Büger sind“? Sie?), Abgesehen davon: Würden Ihnen die selben Ideen besser gefallen, wenn nicht Jost Rüegg sie äussern würde, sondern ein/e 40JährigeR? Oder liegt’s nicht doch eher daran, dass Sie Mühe haben, andere Meinungen zuzulassen? Sie müssen Sie ja nicht teilen – eine Demokratie lebt davon, dass man sich mit unterschiedlichen Mienungen auseinandersetzt. Nehmen wir mal für einen Moment an, jemand hätte einen Leserbrief identischen Inhalts veröffentlicht, statt „Jost Rüegg“ aber „Walter Bär“ geschrieben …

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