/// Rubrik: Leserbriefe | Topaktuell

Mir reicht’s jetzt auch

Leserbrief – Haben auf dem Boulevard nur die Geschäftsleute etwas zu bestimmen? (Edelgard Frischknecht-Weigel, Kreuzlingen)

Lerserbrief (Bild: Archiv)

Es wird gefordert und gefordert; ein Leserbrief nach dem anderen mit fadenscheinigen Argumenten geschrieben. Kreuzlingen hat 21’700 Einwohner und nicht nur  Geschäftsleute. Müssen wir erst nochmal Unterschriften sammeln? (Zur Erinnerung: es waren 942 für einen autofreien Boulevard) Nun werden auch noch Personen angegriffen, die zwei Mal – wohl gemerkt – zwei Mal, auf dem Boulevard mit dem Auto gesehen wurden. Ich finde das unverschämt und politisch unwürdig, wenn man so argumentiert, nur weil der andere eine andere Meinung und grosse Verdienste hat. Übrigens stört den Leser-Briefschreiber auch das Alter von Jost Rüegg. Ich denke die Alten kommen! und wenn die Jüngeren keine besseren Argumente haben, können sie einpacken und wir schicken sie in die Wüste!

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2 thoughts on “Mir reicht’s jetzt auch

  1. Jost Rüegg

    Liebe Edelgard Frischknecht-Weigel
    Vielen Dank für die Schützenhilfe. Zum Alter : Walter Bär ist sogar ein paar Jahre älter als ich.
    Offenbar hat ihn beim Thema Boulevard die Altersmilde gerade mal verlassen.
    Seien wir nachsichtig mit ihm. Da er offenbar sehr oft in den Strassenbeizen auf dem Boulevard
    sitzt, sonst hätte er mich wohl kaun in meinem Auto gesehen, dürfte er vom reduzierten
    Autoverkehr profitieren, nur, zugeben kann er das natürlich nicht.
    Freundlich grüsse ich von meinem E-Bike, Jost Rüegg

    Kreuzlingen)

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  2. Bruno Neidhart

    Viel privates Geplänkel! Die beiden Kontrahenten sollten sich bei einem Glas Bier oder Thurgauer „Moscht“ freundschaftlich austauschen. Fakt ist, dass aufgrund der jetzigen Struktur der (serbelnden) Einkaufs-, sowie der Verweilgelegenheiten an der Hauptstrasse derzeit niemand eine durchschlagende Idee zu präsentieren hat, wie diese Meile wieder stärker in den Fokus der Gesamtbevölkerung geraten könnte. Es fehlt heute besonders ein übergeordnetes Konzept, das z.B. auch relevante Anlaufstationen enthalten müsste, die über einen blossen Einkauf hinaus Lust auf ein Erscheinen in der erklärten „City“ erzeugen würden. Das Leben besteht nicht nur aus Einkaufen und ggf. „Bankschaltern“ und/oder „Käfälä“. Es sollte mehr „Geist“ in die Mitte der Stadt. Und durch was ist die Jugend in ihrer eigenen Stadtmitte zu animieren? Ich meine schon, dass in Kreuzlingen Menschen wohnen – alte und junge -, die der Mitte ein Gepräge geben könnten – inhaltlich und gestalterisch. Mit Ideen und Tatkraft und Einigkeit. Dies ist umso notwendiger, als die ur-gesellschaftsverbindende Institution, das Stadthaus, unverständlich für viele aus dieser Neugestaltung des Zentrums herausfällt. Die – privat initiierte! – „Chance Trösch“ ist gegenüber dem Stadthausverlust schon mal eine kleine Antwort darauf, wie sinnvoll Anlaufstationen verschiedenster Art für die Hauptstrasse sein können – ja müssen, um wieder mehr urbanes Leben ins Zentrum zu bringen. Das 21. Jahrhundert stellt dabei andere Bedingungen, als das zwanzigste. Das darf man auch im urbanen Zusammenhang nicht vergessen. Die Hauptstrasse ist als „offene Chance“ zu begreifen. Nicht als darbendes Abstellgleis mit beschränktem Zugang.

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