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Gründung des Forums Palliative Care Kreuzlingen und Umgebung

Kreuzlingen – Die Mitglieder des regionalen Forums setzen sich für die Entwicklung und Verankerung von Palliative Care in der Stadt Kreuzlingen und den Gemeinden in der Region ein. Durch die Zusammenarbeit von Vertretern wird ein für alle Betroffenen nutzbares Netzwerk aufgebaut.

Das Forum Palliative Care Kreuzlingen wurde am 19. April gegründet. (Bild: zvg)

Im neuen «Trösch» in Kreuzlingen konnten die vier Gründungsmitglieder Käthy Natterer (Pflegeheim Abendfrieden), Lisbeth Brücker (Ethikforum KSM), Raimund Disch (Pro Senectute Thurgau) und Angelina Horber (Spitex Rehaex) nahezu dreissig Fachleute aus dem Bereich der Palliative Care, begrüssen. Das Gebiet des Forums umfasst die Stadt und die Gemeinden, welche durch die Spitex Region Kreuzlingen betreut werden. Dies ermöglicht sowohl den Betroffenen wie auch den Fachpersonen einen direkten Kontakt zu lokalen Angeboten der Palliative Care. Das neue Forum versteht sich als Teil von palliative ostschweiz als Dachverband.
Nach einer Einführung in die Forumsarbeit und die Grundlagen des nationalen Auftrages des Angebotes der Palliative Care durch Katharina Linsi (palliative ostschweiz), wurde in Gruppen intensiv darüber diskutiert was von diesem Forum erwartet wird, welche Themen am dringlichsten zu bearbeiten wären und wer bereit ist im Kernteam mitzuarbeiten.

In einer Sammlung von Anliegen der Teilnehmenden auf Plakaten, kristallisierte sich unter Anderem heraus, dass Palliative Care als Wegweiser für Lebensqualität bis zum Lebensende für alle Altersgruppen bekannter werden muss. Palliative Care ist nicht altersbezogen, sondern die Lebens- und Krankheitsumstände sind massgebend für dessen Einsatz. Jeder Einwohner hat das Recht auf eine umfassende Betreuung und Beratung, wenn seine Erkrankung nicht mehr heilbar ist und Lebensqualität in den Vordergrund rückt. Um diese Aufgabe zu bewältigen, sind sowohl die Fachleute wie auch die Politik gefordert. Das Forum bietet dazu den Raum für eine effiziente Zusammenarbeit unter allen Akteuren zugunsten der Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen.

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