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Begeisterung pur für: CONCERTO FINALE

Tägerwilen – Wer dieses Wochenende in den Genuss der Konzerte vom Chor Tägerwilen kam, wurde mit einem bunten Programm, bester Unterhaltung und mitreissender Musik auf sehr hohem Niveau belohnt.

Das Chorkonzert war ein voller Erfolg. (Bild: Marcel Hugentobler)

Das Programm bot eine Zeitreise vom ersten Konzert der Dirigentin Claudia Hugentobler im Jahre 2008 bis zum heutigen Tag. Sie war es auch, welche Lieder aus jedem ihrer Konzerte ausgewählt hatte und damit die Vielfalt ihrer Chortätigkeit dem Pulblikum präsentierte.
Durch den Abend führten die zwei jungen Damen Melanie Bommeli/Coleen Hugentober und als männliche Vertretung Jean-Pierre Golliez.  Sie sinnierten über «Männer mag man eben» und «Frauen sind anders», und leiteten so die ersten Lieder des Abends ein.

Die danach folgenden afrikanischen Lieder überzeugten das Publikum mit Rhythmus und Ausdruck. Auch die Band mit den Profimusikern Matthias Ammann, Andreas Bung, Räto Harder und Maurizio Trové begeisterte durch ihr ausserodentliches Können, welches in einzelnen Solis zum Ausdruck kam und die perfekte Begleitung des singstarken Chores. Der erste Block wurde mit dem wunderbaren mitreissenden Medley aus «Mary Poppins» abgeschlossen, in welchem die drei Moderatoren des Abends die Soloparts übernahmen und schauspielerisch sowie musikalisch glänzten. Im zweiten Teil wurden Lieder verschiedenster Stilrichtungen sängerisch glanzvoll vorgetragen und mit dezenter aber sehr wirkungsvoller Choreographie untermalt. Das Spektrum ging von der «Jenkinsmesse» bis zum «Thriller» und zum Schluss wurde noch ein Medley aus «My Fair Lady» geboten, welches das Publikum schwelgen liess. Am Samstagabend kamen zu diesem Zeitpunkt dann auch viele ehemalige Sängerinnen und Sänger auf die Bühne und überreichten Claudia Hugentobler eine Rose.

Auch erhielt sie während des ganzen Abends für jedes Lied eine rote Rose vom Chor als symbolischen Dank für ihre elf Jahre als Dirigentin. Auch der letzte Teil des gewaltigen und hochstehenden Programms (welches alles auswendig vorgetragen wurde), war an Vielfältigkeit kaum zu überbieten. Von der Bandbreite zeugten die zwei letzten Lieder: «Y.M.C.A.» bei welchem das Publikum begeistert mitmachte und danach «Amoi seh’ ma uns wieder», das so emotional vorgetragen wurde, dass es bei vielen Hühnerhaut auslöste. Dies war dann auch der Abschluss – meinte die Dirigentin, doch der Chor hatte für sie als Abschied ein Lied vom Komponisten Paul Steiner schreiben und von der Projektsängerin Seraina Zweifel texten lassen. So durfte sich die Dirigentin hinsetzen und ihr Lied anhören, welches zuerst melodiös ihre Eigenheiten dankend beschrieb. Darauf folgte ein Rap, welcher ihre Qualitäten hervorhob und zum Schluss endete es mit dem Songteil «Claudia Superstar». Auch mit diesem Geschenk verblüffte der Chor seine Dirigentin auf eine wunderbare Art und Weise.

Doch dabei blieb es nicht – am Sonntagnachmittag kam nach diesem Lied und den Dankesworten vom Präsidenten Christoph Ernst als Überraschungsgast der bekannte und beliebte Bandleader Pepe Lienhard auf die Bühne. Er gab seiner Begeisterung für die Aufführung und das hohe musikalische Niveau Ausdruck, würdigte die riesige Arbeit von Claudia Hugentobler und übergab ihr einen Blumenstrauss. Dann hob er hervor, dass er und die Dirigentin das gleiche Lebensmotto hätten und leitet so den allerletzten Song ein, der dann die Konzertreihe und die Ära der Dirigentin Claudia Hugentobler & Chor Tägerwilen beschloss und aus dem Herzen aller sprach: «Music was my first love – and it will be my last» .

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