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Internationaler Museumstag in Kreuzlingen

Kreuzlingen – Am Sonntag, 13. Mai laden Museum Rosenegg, Seemuseum und Bodensee Planetarium und Sternwarte zum Internationalen Museumstag ein. Das Motto des Museumstages ist: ‚Das hypervernetzte Museum’.

In das Universum der Kreuzlinger Museen eintauchen! (Bild: Ernst Hofstetter)

Die drei Häuser vernetzen sich unter anderen mit Aktionen, wie dem Museumstag aktiv untereinander und freuen sich anlässlich des Muttertages spezielle Eintrittspreise anzubieten. So ist der Eintritt in die beiden Museen und das Bodensee Planetarium für Mütter in Begleitung ihrer Kinder kostenlos. Zudem kann die Sternwarte von allen kostenlos besucht werden.

Die Vielfalt der drei Institutionen zeigt sich wiederum im Programm. So sind das Bodensee Planetarium und die Sternwarte von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Um 14 Uhr findet die Vorführung «die Reise des kleinen Kometen zur Sonne» (ab drei Jahren) und um 15.45 Uhr «das Kleine 1×1 der Sterne» (ab sechs Jahren) statt. Modernste Technik, beeindruckende Multimedia- und Live-Shows: das Bodensee Planetarium lädt zum Staunen ein. Nehmen Sie Platz in einem der bequemen Sessel und buchen Sie einen virtuellen Ausflug ins Weltall.

Auch das Seemuseum bietet ein buntes Programm: Die Tombola lockt mit tollen Preisen, ihr Erlös und jener des Benefizverkaufs der Soroptimistinnen des Clubs Kreuzlingen geht zu Gunsten des Umbaus im Seemuseum. Selbstverständlich ist von 14 bis 17 Uhr das schönste Café Kreuzlingens geöffnet und verköstigt Besucher_innen mit selber Gebackenem. Zudem findet an diesem Tag das Treffen der Schweizerischen Vereinigung der Dampfbootfreunde statt. Aus diesem Anlass wird beim Seemuseum mit einem Informationsstand über die Faszination Dampf auf dem Wasser berichtet. Zudem können im Bootshafen Seegarten und auf dem See die Dampfboote gleich in Aktion beobachtet werden.

Um 15 Uhr führt die Witwe des Künstlers, Sabine Kvapil, durch die aktuelle Sonderausstellung «Freiheit, die ich meine – der Maler Boleslav Kvapil». Die Ereignisse des Prager Frühlings vor 50 Jahren zwangen Kvapil (1934-2017) aus der Tschechoslowakei zu fliehen. Er protestierte damals schon mit spitzer Feder, mit Karikaturen, mit Faltblättern und nicht zuletzt mit Briefen. Heute würde er seinen Protest und Widerstand vermutlich per Handy und übers Internet äussern. Im Anschluss an die Führung wird Bezug genommen auf das aktuelle Thema des Museumstages «Taggen, sharen, liken – das hypervernetzte Museum». Kommen Sie mit uns ins Gespräch. Diskutieren Sie mit uns «analog» über die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation im Museum.

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