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Durchwachsenes 24-Stunden-Rennen

Rennsport – Philipp Frommenwiler startete am vergangenen Wochenende bei der 46. Auflage des 24-Stunden-Rennens auf der Nürburgring-Nordschleife. Im Porsche 911 GT3 R von Manthey Racing reichte es für Frommenwiler und seine Teamkollegen Lars Kern, Dennis Olsen und Otto Klohs nach einer Kollision nur für Position 18 im Gesamtklassement.

Philipp Frommenwiler konnte sich einen Platz in den Top30 ergattern trotz Kollision. (Bild: zvg)

Mit dem Erreichen des Top-30-Einzelzeitfahrens startete das Team aus Meuspath vielversprechend in den Eifelklassiker. Zu Beginn des Rennens, welches Jahr für Jahr rund 200’000 Zuschauer in die Eifel lockt, behauptete sich der weiss-rote Porsche einige Stunden auf den vorderen Positionen, bis der Kreuzlinger am Abend beim Überrunden eines langsameren Fahrzeuges unverschuldet in einen Unfall verwickelt wurde.

«Es ist natürlich sehr enttäuschend, aufgrund einer Kollision so weit zurückzufallen, besonders weil wir das gesamte Wochenende über einen sehr guten Speed hatten», so der 28-Jährige. «Durch den Unfall wurde die Front unseres Porsche stark beschädigt und musste an der Box getauscht werden. Insgesamt hat uns das fast sechs Runden gekostet.»

Nach dem Reparaturstopp kämpfte sich das Quartett mit schnellen Rundenzeiten von Position 92 wieder nach vorn. Zusätzliche Spannung brachte die Rennunterbrechung am Sonntagmittag, wodurch es nach dem Restart zu einem Sprint bis zur Zielflagge kam. Teamkollege Lars Kern gelang es, bei schwierigen Witterungsbedingungen zwei weitere Positionen gutzumachen. «Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit unserer Leistung an diesem Wochenende. Die Rundenzeiten waren dauerhaft auf dem Niveau der Top-Fahrzeuge. Leider spiegelt das Endergebnis die tolle Arbeit des gesamten Teams nicht wider. Vielen Dank an die Mechaniker, die einen klasse Job gemacht haben, um das Auto nach dem Unfall wieder so perfekt auf die Strecke zu bringen», resümierte Philipp Frommenwiler nach dem Rennen.

Auch wenn das Rennen nicht nach seinen Vorstellungen verlief, so wird der Langstreckenklassiker in der Eifel immer eines der schönsten Rennen im Kalender des Kreuzlingers bleiben. «Gern würde ich auch nächstes Jahr wieder mit der Mannschaft um Olaf Manthey an den Start gehen.»

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